Hallenturnier des SV Schönhaid in der Wiesauer Dreifachturnhalle
Packende, aber faire Begegnungen

Sieger des Hallenturniers wurde Gastgeber SV Schönhaid (Vierter von rechts). Auf Platz zwei kickte sich der VfB Arzberg (Dritter von rechts). Spielleiter Peter Fröhlich (links) und Bürgermeister Toni Dutz (rechts) gratulierten. Bild: wro
Sport
Wiesau
08.02.2018
206
0

"Das war Werbung für den guten alten Hallenfußball", freut sich Peter Fröhlich, Spielleiter des Turnier-Ausrichters SV Schönhaid, bei der Siegerehrung in der Dreifachturnhalle.

Der SV-Funktionär übertrieb nicht, ging es beim zweitägigen Hallenturnier der ersten und zweiten Fußballmannschaften doch äußerst fair zur Sache. Die Schiedsrichter hatten keine Mühe. "Wenn man mal von den unvermeidlichen Zeitstrafen absieht", fügte Fröhlich hinzu. Den Auftakt bestritten zwölf Reserveteams in zwei Gruppen. Die Halbfinalspiele erreichten in Gruppe A der FC Marktleuthen und der SV Poppenreuth. In der Gruppe B setzten sich die SpVgg Weißenstadt und die SpVgg Windischeschenbach durch. Sieger des ersten Halbfinalspiels wurde der FC Marktleuthen, der gegen die stark auftrumpfende SpVgg Windischeschenbach erst im Neun-Meter-Schießen mit 3:2 Toren die Oberhand gewinnen konnte. Das zweite Semifinale entschied die SpVgg Weißenstadt gegen den SV Poppenreuth klar mit 5:0. Das Spiel um Platz drei gewann der SV Poppenreuth gegen die SpVgg Windischeschenbach mit 2:1.

118 Tore

An Spannung nicht zu überbieten war das anschließende Finale. Nach einem begeisternden Spiel stand es in der Begegnung FC Marktleuthen gegen die SpVgg Weißenstadt unentschieden 2:2. Die Entscheidung musste daher im Neun-Meter-Schießen fallen, das der FC Marktleuthen mit 5:4 Toren für sich entscheiden konnte. Damit wurde er Hallen-Pokalsieger bei den Reservemannschaften. Auf Platz drei: SV Poppenreuth. Die Bilanz: In 38 Spielen fielen insgesamt 118 Tore, was einen Schnitt von gut 3 Toren pro Spiel bedeutet.

Auf ihre Kosten kamen die Zuschauer auch einen Tag später. Acht erste Mannschaften kämpften um das Weiterkommen bei einer 15-minütigen Spieldauer. In Gruppe A setzte sich Gastgeber SV Schönhaid durch. Platz zwei belegte die SpVgg Windischeschenbach. Auf Platz drei folgte die Sportgemeinschaft Fuchsmühl vor der Spielvereinigung Windischeschenbach.

Die Gruppe B beherrschte der VfB Arzberg souverän. Mit neun Punkten aus drei Spielen setzte der Turnierfavorit ein deutliches Zeichen. Platz zwei belegte der FC Tirschenreuth. Der FC Hohenberg/Schirnding wurde Dritter. Die zweite Mannschaft des SV Schönhaid landete abgeschlagen auf Platz vier.

Einzug ins Finale

Spannung pur lautete das Resümee in Halbfinale eins. Der SV Schönhaid führte zweimal gegen den Gegner FC Tirschenreuth. Zwölf Sekunden vor Schluss musste man allerdings wieder den Ausgleich hinnehmen. Im Neun-Meter-Schießen behielt man gegen die Kreisstädter schließlich die Oberhand. Der verdiente Lohn der Schönhaider war der Einzug ins Finale. Eine klare Sache war das zweite Halbfinale, das der VfB Arzberg für sich entscheiden konnte. Sicher bezwang man die SpVgg Windischeschenbach mit 3:1 Toren. Im kleinen Finale um Platz drei zwischen dem FC Tirschenreuth und der SpVgg Windischeschenbach stand es nach Abpfiff der Begegnung 5:5. Im Neun-Meter-Schießen gewann die SpVgg Windischeschenbach 9:7.

Ein beeindruckendes Finale lieferten sich die Gastgeber vom SV Schönhaid 1 und der VfB Arzberg. Die Schönhaider spielten kompromisslos. Immer wieder stellte man sich den Oberfranken auch bei Zweikämpfen in den Weg. Nach dem Führungstreffer von Yitbarke machten die Oberfranken deutlich mehr Druck. Nach einem Konterschuss von Thoma in den Winkel stand es 2:0, der SV Schönhaid konnte den verdienten Turniersieg damit bejubeln. Dabei zeigten sich die Arzberger als faire Verlierer. Ein besonderer Dank galt den Schiedsrichtern Dieter Sagolla, Bernhard Kunz, Hugo Kraus, Mario Bächer sowie Lehrwart Hannes Hörath. Insgesamt gab es 91 Tore in 18 Spielen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.