07.04.2016 - 02:10 Uhr
WiesauOberpfalz

Familie und Freunde lassen Karl Gerstner hochleben Passionierter Angler

Triebendorf. Viele Hände durfte Karl Gerstner an seinem 85. Geburtstag schütteln. Seine Familie, Verwandte, Freunde und Nachbarn ließen den Jubilar hochleben. Für die Marktgemeinde gratulierte zweiter Bürgermeister Fritz Holm, für die Pfarrei Sankt Michael Pfarrer Max Früchtl.

Karl Gerstner (vorne rechts) im Kreis der Familie und Gratulanten: stehend von links Pfarrer Max Früchtl, Tochter Christine, zweiter Bürgermeister Fritz Holm, Urenkelin Theresa, Enkelin Andrea, sitzend von links Raphael, Ehefrau Rosalia und Urenkel David. Bild: wro
von Werner RoblProfil

Karl Gerstner hatte viel zu erzählen, erinnerte sich bei Kaffee und Kuchen an früher: "Aufgewachsen bin ich in Gottschau im Sudetenland." Nach der Vertreibung aus seiner Heimat fasste er als Bergarbeiter in Duisburg wieder Fuß. Später verschlug es ihn dann nach Triebendorf, wo er gemeinsam mit Ehefrau Rosalia ein Häuschen kaufte. "Meine Eltern lebten hier, dann bin ich halt auch geblieben." Als "Mädchen für alles", wie er berichtete, arbeitete er ab 1957 bis zum Ruhestand im Basaltwerk. "Im Winter war ich Schlosser, im Sommer Arbeiter in der Quetsch." So oft es geht, schnallt sich der rüstige Jubilar die Angelrute aufs Fahrrad. Daneben pflegt der Triebendorfer ein besonderes Steckenpferd: Karl Gerstner beherrscht nicht nur die Kunst des Mähens mit der Sense; er versteht es solche Werkzeuge fachmännisch zu pflegen. Ehefrau Rosalia und Tochter Christine bestätigten: "Er dengelt alle Sensen in der Umgebung."

Grüße auch aus Spanien

Auf seine Gesundheit angesprochen informierte Karl Gerstner: "Ich bin zufrieden." Der Tatendrang sei ungebremst. Glückwünsche kamen am Jubeltag auch von Schwiegersohn Josef, Enkelin Andrea mit Urenkelin Theresa sowie von Urenkel David und dem Nachbarsjungen Raphael. Mit einem Päckchen und einem Geburtstagsgruß aus dem fernen Spanien gratulierten schließlich Enkel Christian und Urenkel Nicolas.

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