15.03.2018 - 17:16 Uhr
Wiesau

Gut besuchte Frühjahrs-Kartellsitzung Da sind alle gefordert

Es ist das Ereignis des Jahres: Der Nordgautag vom 4. bis 8. Juli in Wiesau. Schon jetzt sind die Vereine gefordert. Da wundert es nicht, dass die Vorbereitung und Planung beherrschendes Thema der Frühjahrs-Kartellsitzung ist.

Der Festzug zum Nordgautag hat inzwischen eine Länge von rund drei Kilometern erreicht, wussten Kartellvorsitzender Michael Klarner (stehend) und Bürgermeister Toni Dutz (Zweiter von rechts). Weitere Informationen und Anregungen hatte Festleiter Christian Weig (rechts). Bild: wro
von Werner RoblProfil

Den Höhepunkt des Kulturfestes der Oberpfälzer, wie der Nordgautag auch genannt wird, bildet der große Festzug mit seinen bunten Gruppen und Musikkapellen. Zahlreiche Anmeldungen liegen bereits vor, informierte Bürgermeister Toni Dutz. Inzwischen sei man bei einer Länge von rund drei Kilometern angelangt. Gemeldet sind bislang 80 Gruppen, 40 Festwägen (teils von Pferden gezogen) und rund ein Dutzend Blaskapellen.

Wie und in welcher Form der farbenfrohe Zug durch Wiesau führt, wisse man bereits, verwies Vereinskartellvorsitzender Michael Klarner auf seine Planungen. Treffpunkt und Start sei entlang der Egerstraße, Ziel die Dreifachturnhalle. "Wir werden nicht darum herumkommen, dass sich die Gruppen am Westrand Wiesaus begegnen", stellte er beim gut besuchten Kartelltreffen fest. Dass sich jeder Verein einbringen könne, in welcher Form auch immer, wurde vonseiten der Gemeinde als Mitveranstalter ebenfalls noch einmal deutlich gemacht.

Zufrieden sei man mit dem Kartenvorverkauf für das Gastspiel der "Altneihauser Feierwehrkapell'n" zusammen mit "Singout", zog Dutz eine erfreuliche Bilanz hinsichtlich der bereits verkauften Tickets. "Es ist übrigens die einzige Veranstaltung, für die Eintritt verlangt wird", ergänzte der Bürgermeister, der darauf verwies, dass andere Angebote kostenlos besucht werden können.

Die Aufgaben werden in Kürze verteilt. Endgültige Aussagen darüber, wer was genau machen wird, aber auch an welchem Ort die Helfer ihren Mann beziehungsweise Frau stehen können, folgen zeitnah an die mitarbeitenden Vereine, versprach Festleiter Christian Weig, der noch um Geduld und um Unterstützung der Vereine bat. Man müsse die Zusagen erst sichten, versprach der erfahrene Organisator, der bereits auch einen Zeitplan für den Aufbau der Verpflegungsstände hat. "Jede Hand wird gebraucht", lautet das Motto der Handwerker und Techniker aus den Reihen des Bauhofes, der Vereine und mithelfenden Bürger. Bürgermeister Dutz empfahl, auch am Festzug teilzunehmen.

Wie die Beschaffung der Speisen und Getränke möglichst sinnvoll organisiert werden könne, werde man im kleinen Kreis, zusammen mit den betroffenen Anbietern, entscheiden, fassten die Fest- und Organisationsleiter zusammen. Sicher sei, dass man einen Teil der Einnahmen wieder in die Luft schießen werde. So nämlich kommentierte Bürgermeister Toni Dutz das geplante Feuerwerk am Ende des Nordgautags. Einen kleinen "Plan B" habe man auch für den Fall vorbereitet, falls das Wetter nicht so mitspiele wie erhofft.

Der 42. Nordgautag steht auch unter dem Motto "Stiftland - Steinwald - erleben - genießen". So jedenfalls beschrieb Bürgermeister Toni Dutz das Großereignis. Man wolle die Gemeinde und die Region möglichst positiv und gastfreundlich präsentieren. Im Vorfeld wird am 15. April eine Volksmusiksendung aufgenommen, die später im Regionalfernsehen zu sehen sei. Auftreten werden Wiesauer Gruppen. Produziert wird auch ein Image-Streifen. Die Vorstellung der reich bebilderten Festschrift ist für 4. Juni im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung geplant, gab Dutz ebenfalls bekannt und fügte hinzu: "Wie beim Bürgerfest lautet das Motto am letzten Tag des Kulturfestes: "Heute bleibt die Küche kalt."

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