Schönhaider Weihnachtssingen stimmt gefühlvoll auf die Festtage ein - Nicht nur traditionelle ...
Ergreifender "Andachtsjodler"

Seit nunmehr vier Jahren beim Schönhaider Weihnachtssingen dabei: Der Musikverein aus Wiesau unter der musikalischen Leitung von Patrick Oroudji (vorne links). Bild: wro
Vermischtes
Wiesau
20.12.2016
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Schönhaid. Hunderte Lichter an den Häusern. Vier Kerzen am Adventskranz. Die Menschen kommen langsam zur Ruhe. Endlich mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben: Familie, Freunde und Zusammenhalt. Daran erinnert jedes Jahr auch das Weihnachtssingen am Dorfplatz in Schönhaid, für das man sich - warm angezogen - gerne eine Stunde Zeit nimmt. Alle Jahre wieder - wenige Tage vor dem Heiligen Abend - wird der stimmungsvoll beleuchtete Dorfstadel-Vorplatz zum Treffpunkt. Knisterndes Lagerfeuer draußen und ein vorm Wetter geschützter (gut besuchter) Weihnachtsstand mit heißen Getränken sorgen für Wärme. Das von den Schönhaider Sängern und den Wiesauer Musikern gemeinsam zusammengestellte Programm stimmungsvoller Weihnachtslieder lockte auch an diesem vierten Adventssonntag wieder eine erstaunlich große Schar an Zuhörern ins Dorf. Zum ersten Mal war das traditionelle Schönhaider Weihnachtssingen als 18. Türl in den Wiesauer "Lebendigen Adventskalender" eingebunden. Der Schönhaider Beitrag unter der Leitung des Vorsitzenden Erich Trottmann und des Dirigenten Gottfried Hofmann gehörte zu den wohl mit am besten besuchten Abenden im vorweihnachtlichen Veranstaltungsreigen. Mit traditionellen Weisen wie "Süßer die Glocken nie klingen", "Es wird schon glei dumpa", aber auch mit etwas moderneren Melodien wie "Winter Wonderland" oder der deutschen Fassung von "Mary's Boy Child" konnten die Schönhaider Sänger begeistern.

Trompetensolo

Abwechslungsreich waren auch die Beiträge des Musikvereins Wiesau unter der musikalischen Leitung von Patrick Oroudji: "Drei Nüsse für Aschenbrödel" ließ Erinnerungen an das beliebte TV-Märchen wach werden. Andächtig lauschte man auch weiteren "Schlagern", wie "Let it snow" oder "Last Christmas". Ausgezeichnet kamen Patrick Oroudjis Trompetensolo und auch Klaus Steffenhagens Tenorsoli an. Mit dem "Andachtsjodler" aus Annette Thomas Bauernmesse vereinigten sich die Mitwirkenden musikalisch. Ein großer Chor bildete sich beim mit den Zuhörern gesungenen "Stille Nacht, heilige Nacht" von Joseph Mohr und Franz-Xaver Gruber.
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