Vier Stiftländer Lausbuben sind Kandidaten im "Super Toy Club"
Super-Einsatz im Spielzeug-Club

Das finale Spiel steht an: Bei "Kristallica" müssen die Teams noch einmal alles geben. Moderator Florian Ambrosius feuert sie an. Bild: Super RTL
Vermischtes
Wiesau
11.10.2017
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Das werden sie nie mehr vergessen: Roman, Julian, Luis und André (von links) spielen auch daheim gerne "Kristallica". In der Spielshow musste dieses Gesellschaftsspiel in einer mega-großen Version besser als vom Gegnerteam bewältigt werden. Bild: ubb

Wer gewinnt in der TV-Spielshow "Super Toy Club" für Kinder? André, Luis, Roman und Julian wissen es. Die Zwölfjährigen waren als Spielteam live dabei. Nur: Sie schweigen wie ein Grab.

Es war ein ziemlich ungewöhnliches Ende der Sommerferien, das Roman Korte, Julian Gleißner, Luis Thoma und André Härtl erlebt haben. Nicht Urlaub am Strand oder in den Bergen, sondern ein dreitägiger Aufenthalt in Köln war ihr größtes Abenteuer. Über das Ergebnis der Fernsehaufzeichnung sagen sie nichts: Schließlich darf der Sieger vor der Ausstrahlung am 14. Oktober in Super RTL nicht verraten werden.

Alles begann bei André Härtl, der sein Talent als Sänger schon Dieter Bohlen aufschwatzen wollte. "Ich habe mich bei ,Supertalent' und bei ,Voice Kids' beworben", erzählt der 12-jährige Schüler der Realschule Marktredwitz stolz. Doch sein Video wurde nicht erhört.

Vorentscheid in Wiesau

Doch das Motto "Frechheit siegt" sollte André wenig später tatsächlich geradewegs in ein Filmstudio führen: "Die von ,Supertalent' haben angerufen, ob ich beim ,Super Toy Club' mitmachen möchte und Freunde mitbringe." André sagte "Ja" und schlug seine drei Schulfreunde Roman, Julian und Luis vor. "Wir haben unsere Ferienpläne deshalb völlig umgeworfen", lacht Adriane Härtl, die Mama von André. Ähnlich erging es den drei anderen Familien. Aber der Chance ihrer Jungs, einmal "Fernsehstars" zu werden, wollte natürlich kein Papa und keine Mama im Wege stehen. Im Juli kam schließlich ein Münchner Castingteam nach Wiesau zu ersten Filmaufnahmen im privaten Umfeld der Jungs. "Dann hörten wir vier Wochen lang nichts", stöhnt André über das folgende Geduldsspiel. Endlich kam die Erlösung: André, Luis, Roman und Julian bekamen die Nachricht, dass sie den Vorentscheid gewonnen haben.

Fatale Verwechslung

Vorgabe war, am 1. September ins Kölner Fernsehstudio zu kommen. Also reisten die Familien am 31. August ab und planten gleich den 2. September mit ein. Schließlich sollte auch eine Sightseeingtour drin sein. Die Aufregung war groß, als es am frühen Morgen des Aufnahmetags im Studio eine fatale Verwechslung gab. "Die dachten, wir seien nur das Ersatzteam", erzählt André. Doch der Fehler wurde bemerkt und die Jungs kamen rechtzeitig zu den Aufnahmen, wo Moderator Florian Ambrosius bereits wartete. "Der ist total nett. Er hat uns alles gezeigt und uns gesagt, was wir tun müssen", erzählt Roman.

Als es ernst wurde, stieg das Lampenfieber bei André, Julian und Ramon. Nur Luis erzählt was anderes: "Ich habe die großen Kameras um mich herum gesehen und gedacht, jetzt ist eh alles wurscht." André fand nicht nur die Technik spannend. Er ist heute noch fasziniert vom Erlebnis hinter den Kulissen im Filmstudio. Und beim Spiel selbst sei eh keine Zeit mehr gewesen, an etwas anderes zu denken als zu gewinnen, beteuern alle vier im O-Ton.

Die vier Wiesauer mussten im Team die Spiele "Labyrinth", Jenga", "Affenalarm" und "Kristallica" in einem vorgegebenen Zeitrahmen fehlerlos absolvieren. Ihre Gegner waren vier Mädchen aus Lorsch in Hessen. Geschicklichkeit, Reaktionsvermögen und logisches Denken war vor allem gefragt. Das Siegerteam durfte als Preis in einem Laden in drei Minuten so viele Gesellschaftsspiele wie möglich in einen Einkaufswagen packen. Für den Verlierer gab es Trostpreise. Was für die Wiesauer heraussprang, ist am Samstag, 14. Oktober, ab 19.40 Uhr auf Super-RTL zu verfolgen.
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