18.03.2018 - 17:32 Uhr
Wiesau

Wahlen bei der Siedlergemeinschaft Wiesau Gemeinschaft durch und durch

Die Mitglieder stehen zusammen und sich einig. Eine echte Gemeinschaft. Und so sind die Neuwahlen bei der Siedlergemeinschaft Wiesau rasch erledigt. Der Rückblick zeigt: Hier wird eine Menge bewegt.

Eine motivierte, kaum veränderte Gruppe um Reimund Frech (rechts) leitet weitere vier Jahre die Geschicke der Wiesauer Siedlergemeinschaft. Zweiter Vorsitzender ist Martin Hösl (Sechster von rechts). Bild: wro
von Werner RoblProfil

"Nahezu alle Vorstands- und Ausschussmitglieder stehen weiterhin zur Verfügung", informierte Vorsitzender Reimund Frech vor den Wahlen und bekräftigte damit die Geschlossenheit in der Siedlergemeinschaft. Frech steht weitere vier Jahre an der Spitze.

In den Mittelpunkt rückte der Vorsitzende bei der harmonischen Jahreshauptversammlung verdiente Kräfte. Franz Schöner, der 20 Jahre lang im erweiterten Vorstandsgremium tätig war, sowie Erich Peter, der sich dort seit 1987 einbrachte, traten zur Wahl nicht mehr an. Abschied nahm auch Helmut Weig, der seit 1986 Ansprechpartner für die Geräteausgabe war. Er blieb dem Vorstand zwar treu, hatte aber gebeten, kürzer treten zu dürfen. Abgelöst wurde er von Martin Hösl.

Nötig war eine Anpassung der Vereinsbeiträge. Diese falle moderat aus, so Vorsitzender Frech: "Ein Euro mehr pro Jahr tut keinem weh." Künftig werden von den Konten 26 Euro pro Jahr abgebucht. Der Verband habe an der Gebührenschraube gedreht, begründete der Vorsitzende den notwendigen Schritt. Gewohnt souverän lieferte Frech einen detaillierten Jahresrückblick. Von zahlreichen Fotos begleitet, ließ er die Höhepunkte des zurückliegenden Jahres vorüberziehen. Obgleich sich der Mitgliederstand leicht verringerte, zeigte sich der Sprecher angesichts von 379 Beitragszahlern zufrieden.

Kürbisfest

Das Vereinsjahr beginnt stets mit der Aussaat der Kürbissamen. Mitglieder hegen die noch kleinen Pflanzen, damit diese bis zur Ausgabe an Kinder heranreifen können. Frech, der damit den alljährlichen Kürbiswettbewerb ins Blickfeld rückte, ließ den Siedlernachwuchs nicht unerwähnt, der beim herbstlichen Kürbisfest zu den Hauptakteuren zählt. Der bunte Nachmittag bildet den Abschluss des Siedlerjahres, das von vielen Veranstaltungen und einer Teilnahme an zahlreichen Terminen in und außerhalb der Marktgemeinde geprägt ist. Die Vereinsfahrt führte im vergangenen Jahr nach Leer in Ostfriesland. "Der Bus war ausgebucht", freute sich Frech über den Zuspruch. Stets gut besucht waren auch andere Vereinsveranstaltungen, fasste der Wiesauer, auch mit Blick auf die Adventswanderung, zusammen. Die stolze Bilanz des winterlichen Spaziergangs, der nach Mühlhof und zu einer Brotzeit ins Sportzentrum führte, waren 70 teilnehmende Erwachsene; auch 50 Jungsiedler waren dabei. "Es war ein voller Erfolg." Unbestrittener Stolz der Siedlergemeinschaft ist das schmucke Vereinsheim mit Vorgarten an der Andreas-Thoma-Straße, in dessen Umfeld das Siedlerfest gefeiert wird. Im Rahmen eines feierlichen Gedenkgottesdienstes in der Kreuzbergkirche erinnerte man der verstorbenen Mitglieder. Gespannt sei man hinsichtlich der Elektrifizierungsplanungen der Deutschen Bahn beziehungsweise in welcher Form der geforderte Lärmschutz umgesetzt werde, so Vorsitzender Reimund Frech.

Zu Gast beim Mitgliedertreffen war auch Kreisvorsitzender Otmar Zeitler aus Friedenfels, der aktuelle Informationen weitergab und unter dem Stichwort "So teuer kann es werden" über die mögliche Anpassung der Grundsteuern referierte. Die Grüße der Marktgemeinde überbrachte Bürgermeister Toni Dutz, der auf den Nordgautag hinwies. Bei der Großveranstaltung werde man sich selbstverständlich einbringen, versprachen die Siedler.

Wahlen

Die Vorstandswahlen brachten folgendes Ergebnis: erster Vorsitzender Reimund Frech, zweiter Vorsitzender Martin Hösl, Schatzmeister Stefan Eckl, Schriftführer Thomas Schiml. Dem erweiterten Vorstand gehören an: Margit Blechinger, Martin Förster, Nik Landsdorfer, Karl-Heinz Meier, Stefan Rahm, Gerhard Robl, Sepp Ruhland, Walter Thoma, Heinrich Weber und Helmut Weig. Die Vereinskasse prüft Hans Oppl zusammen mit Doris Ulmer. (wro)

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