11.03.2018 - 16:28 Uhr
Wiesau

Wiesauer BRK zieht bei der Mitgliederversammlung Bilanz In vielen Bereichen gefordert

Eine Dienstleistung zu erbringen ist eine ehrenvolle Sache, dabei anderen helfen zu können sogar etwas besonderes, bescheinigt Robert Wolfrum seinen BRK-Mitgliedern.

Treue und verdiente Mitglieder wurden bei der BRK-Jahresversammlung geehrt (vorne von links:) Ralf Arnold, Christine Arnold, Cornelia Klarner, Dieter Höfer und Robert Wolfrum. Den Jubilaren gratulierten Christian Stahl, 2. Bürgermeister Fritz Holm, Natalie Wölfl, Kathrin Ruhland (beide JRK) und Wiesaus 1.Bürgermeister Toni Dutz (hinten von links). Bild: wro
von Werner RoblProfil

"Jahreshauptversammlungen sind im Allgemeinen keine sehr unterhaltsamen Ereignisse", wusste der Bereitschaftsleiter. Wolfrum merkte aber an, dass sie wichtig seien. "Wir sind davon überzeugt, dass in unserem Staat ohne ehrenamtliche Tätigkeit so manches nicht umsetzbar wäre." Diese zeige auch die Bilanz des Wiesauer BRK mit 9287 Einsatzstunden im vergangenen Jahr. Allein 1135 davon schlugen laut Wolfrum für den Sanitätsdienst, 1650 für Aus- und Fortbildung und 225 Stunden für sonstige Einsätze zu Buche.

580 Stunden verbrachte das BRK-Team im Rettungsdienst. Für die Flüchtlingsarbeit wurden "nur noch" 48 Stunden aufgewendet. Zu einem festen Bestandteil sei der Seniorennachmittag geworden. Attraktiver gestalten wolle man die Blutspendetermine, die vier Mal im Jahr angeboten werden. Beim nächsten Termin im April wird der 5000. Spender erwartet. "Derzeit nehmen rund 120 Freiwillige pro Termin am Blutspenden teil", zog Wolfrum Bilanz der wichtigen Aktion. Gefordert sei die Rot-Kreuz-Bereitschaft auch beim Betreuungsdienst. Die Gesamtzeit der Alarmierungen bezifferte der Sprecher auf 159 Stunden.

Aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken seien die Helfer vor Ort, die mit 265 Stunden und 325 gefahrenen Einsätzen zur Statistik beitragen. "Des und Sell" nennt sich die Handarbeitsgruppe, die sich regelmäßig, abwechselnd in Wiesau und in Tirschenreuth, zu einem Häckelnachmittag, verbunden mit einem Erfahrungsaustausch zusammenfindet. "Mit den liebevoll gefertigten Handarbeiten unterstützten sie auch das Projekt Feuerkinder von Dr. Annemarie Schraml", dankte Wolfrum allen, die sich an den gemeinsamen Stunden beteiligen. "Jeder macht was er kann. Im Vordergrund steht die Geselligkeit", fasste Wolfrum das von Brigitte Göths betreute und mit Kuchenspenden unterstützte Freizeitangebot zusammen. Gute Arbeit werde auch bei der Jugend geleistet, wie von Kathrin Ruhland zu hören war. Freuen darf sich das Wiesauer BRK auch über die Neuaufnahmen: Gerhard Lang, Patrick Liebscher, Kaya Nelliy, Theresa Maurer und Anna Pollinger.

Nicht vergessen dürfe man auch die Ausbildungsziele. Auf Anfrage sei man gerne bereit Erste-Hilfe-Kurse zu organisierten. "Sie wurden schon mehrfach in Anspruch genommen", erinnerte der Sprecher. Gute Erfolge verzeichnete man auch mit den stets ausgebuchten Kursen "Erste Hilfe am Kind". Gepflegt werde auch die Kameradschaft, bemerkte Wolfrum.

Ausflüge und Helferabende sorgen für den nötigen Ausgleich und seien der Lohn für die Stunden, die man aufbringen müsse, dankte Wolfrum allen Helferinnen und Helfern. "Es wird viel Freizeit geopfert. Wir sind alle Brüder", mahnte Wolfrum, der an anderer Stelle Henry Dunant zitierte, im Bemühen nicht nachzulassen. "Wir sind verpflichtet, uns in die Gesellschaft einzubringen und allen Menschen zu helfen, die in Not geraten sind."

Ehrungen

Für langjährige Treue zum Wiesauer BRK wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet. Fünf Jahre sind Inge Fischer und Steffen Görschel dabei, seit zehn Jahren gehören Dieter Höfer und Erich Lang dem Wiesauer BRK an. 25 Jahre dabei sind: Ralf Arnold und Cornelia Klarner. 40 Jahre Mitglied sind: Christine Arnold, Hans-Peter Stalla und Robert Wolfrum. Die Ehrennadel in Silber und das Ausbilder-Ehrenzeichen in Bronze bekamen Manuela Görschel. Die DRK-Ehrennadel für 60 Jahre Mitgliedschaft erhielten Ida Lindner und an Max Müller. (wro)

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