04.04.2017 - 18:08 Uhr
WiesauOberpfalz

Rund 100 Mitarbeiter von Sagner-Insolvenz betroffen Geschäftsbetrieb läuft weiter

"Es sieht gut aus", erklären übereinstimmend Insolvenzverwalter Alexander Kießlich und Bürgermeister Toni Dutz. Kießlich informiert auf Nachfrage: "Wir haben einen stabilisierten Geschäftsbetrieb." Nach dem Antrag von Jasmin Forte, Geschäftsführerin der "Sagner Gebäudemanagement GmbH" in Wiesau, hat das Insolvenzgericht zum 1. April 2017 das Insolvenzverfahren eröffnet. Gründe: Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung.

Bei der "Sagner Gebäudemanagement GmbH" läuft ein Insolvenzverfahren. Rechtsanwalt Alexander Kießlich zeigt sich zuversichtlich: "Wir haben einen stabilisierten Geschäftsbetrieb." Bild: wro
von Harald Dietz Kontakt Profil

Insolvenzverwalter Alexander Kießlich ist guter Dinge, dass das Unternehmen (Gebäudemanagementleistungen, Gebäudereinigung, Hausmeisterdienste, Sicherheitsdienste) fortgeführt werden kann. Betroffen von der Insolvenz von "Sagner Gebäudemanagement" seien rund 100 Mitarbeiter. "Aber sie und die Kunden sind bei der Stange", berichtet Kießlich im Gespräch mit unserer Zeitung. Ziel ist, über einen Insolvenzplan eine Sanierung und einen Erhalt zur erreichen. Alexander Kießlich: "Wir sind zuversichtlich. Und die Auftraggeber machen mit."

Auch im Rathaus aktiv

Optimismus auch bei Bürgermeister Toni Dutz, der meint: "Es läuft gut weiter." Immerhin sei die "Sagner Gebäudemanagement GmbH" ja auch für die Sauberkeit im Wiesauer Rathaus verantwortlich. Bereits vor vier Jahren hatte es eine finanzielle Schieflage bei Sagner gegeben. Im April 2013 hatten die "Sagner Services GmbH Gebäudereinigung" und die "Sagner Services GmbH Objektschutz" Antrag auf Eröffnung von Insolvenzverfahren gestellt. Mit der Insolvenzverwaltung hatte das Gericht damals die Weidener Rechtsanwälte Florian Schott und Alexander Kießlich betraut. Ihnen gelang es, den Geschäftsbetrieb aus dem Insolvenzverfahren herauszulösen, so dass die "Sagner Gebäudemanagement GmbH" gegründet werden konnte. Die rund 170 Beschäftigten der beiden früheren Firmen konnten im neuen Unternehmen weiterarbeiten.

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