Skandinavisches Magazin berichtet über Zoigltradition
Zoigl auch in Schweden gefragt

Zoigl auf schwedisch: Das Hochglanzmagazin "c/o HOPS" berichtet auf sieben Seiten über die Zoigltradition in Windischeschenbach und Neuhaus. Repro: Oberpfalz-Medien
Freizeit
Windischeschenbach
20.03.2018
915
0

Im Oktober verbringt der Journalist Carl Undéhn ein Zoiglwochenende in Windischeschenbach und Neuhaus. Das Ergebnis seiner Recherchen: Eine 7-seitige Reportage im schwedischen Hochglanzmagazin c/o HOPS.

Tourismusreferentin Sandra Henkens verteilte am Montag an die Mitglieder des Tourismus- und Kulturausschusses Kopien von dem Artikel, der vor allem mit beeindruckenden Bildern überzeugt. Undéhn fing mit seiner Kamera die vielen kleinen Dinge ein, die die Zoiglkultur hierzulande so liebenswert machen. Die gemütlichen Runden in der Stube, das Kommunbrauhaus, den Zoiglstern oder einen Brotzeitteller.

Auf einem Bild blickt "Roudn"-Wirt Anton Heinl versonnen in die Kamera, auf einem anderen versprüht Reinhard Fütterer vom Schafferhof Lebensfreude. Auch Sophia Windschiegl lacht aus der Zeitschrift.

Der Ausschuss staunte und freute sich über die wohlwollende, internationale Berichterstattung. Obwohl niemand aus dem Gremium schwedisch spricht oder den Text lesen konnte, kam die positive Intention doch gut rüber.

Die Übersetzung einer Bildunterschrift, die "c/o HOPS" auf seiner Facebook-Seite gepostet hatte, bestätigte den guten Eindruck: "Hobbybrauer haben die Freiheit, zu tun, was sie wollen. Sie versuchen neue Dinge und testen Grenzen aus. In Bayern geschieht jedoch genau das Gegenteil. Hier verteidigen die Hobbybrauer eine Jahrhunderte alte Tradition", stand unter einem Foto, dass beim "Teicher" in Neuhaus entstanden ist. Neben Sandra Henkens von der Stadt Windischeschenbach betreuten Cassandra De Luca und Renate Zupfer-Vilas von Landratsamt Neustadt den schwedischen Autor und Fotografen, der in Hamburg lebt und gut deutsch spricht. "Wir waren mit ihm im Brauhaus, in den Zoiglstuben, im Waldnaabtal und in Falkenberg", berichtet Henkens. Besonders freut sich die Tourismusexpertin über den Umstand, das Carl Undéhn am Sonntag bevor er abreisen wollten, noch einmal auf eigene Faust durch Neuhaus gepilgert ist. Dort stieß er zufällig auf die Pfadfinder, als diese bei der alten Mühle zur Landkirchweih Kuchen gebacken haben. "Die jungen Leute haben ihm etwas zu trinken in die Hand gedrückt und ihn in ihrer Mitte aufgenommen", erzählt die Tourismusexpertin.

"So hat er die Oberpfälzer Gastfreundschaft gleich hautnah erlebt, von der wir ihm die Tage zuvor vorgeschwärmt haben."
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.