Vollbesetzte Nikolauskirche in Bernstein
Marienlieder erklingen

Marienlieder erklingen, und die Zuhörer in der Bernsteiner Nikolauskirche lehnen sich zurück und genießen. Die Sänger und Musiker bescheren den Besuchern eine erholsame Auszeit. Bild: gra
Kultur
Windischeschenbach
11.10.2017
64
0

"Wenn du etwas erleben möchtest, das du noch nie erlebt hast, musst du etwas tun, das du noch nie getan hast." Unter diesem Motto organisiert Anita Greger das erste Mal ein Mariensingen in der St. Nikolauskirche in Bernstein. So viel sei vorab verraten: Die Zuhörer sind begeistert.

Bernstein. Das erlebte auch Stadtpfarrer Hubert Bartel, der sich gemeinsam mit den zahlreichen Besuchern in der vollbesetzten Kirche eine Auszeit vom Alltag nahm. "Lassen Sie sich berühren von den Liedern, Texten, Musikstücken und Gebeten", wünschte Greger den Zuhörern. Die Jagdhornbläser Windischeschenbach eröffneten das abwechslungsreiche Programm.

Lektor und Bürgermeister Karlheinz Budnik verlas die Bibelstelle, in der der Engel Gabriel zu Maria gesandt wurde. Die weiteren Geschichten handelten von Begegnungen, Vertrauen und Liebe. Viele Teilnehmer waren vom "Gebet um Lebensfarben" angetan, das die Farben des Regenbogens innehatte.

Edeltraud Frank und Christa Böhm vom Josephshofer Hausg'sang sangen mit Gitarrenbegleitung Lieder wie, "Oh Maria Mutter mein", "Oh schöne Morgenröt", "Glorreiche Königin" und "Gegrüßt seist du Maria".

Auch die Männer vom "Neuhauser Dreigsang", Heinz Uhl, Stefan Schricker und Josef Rettinger, stimmten die Zuhörer mit Liedern wie "Auf, auf, Maria zu loben", "Sancta Maria", "Mutter Gottes, Himmelspforte" und "Irische Segenswünsche" auf die Gottesmutter Maria ein.

Mit den Parforcehörnern der Windischeschenbacher Jagdhornbläser ertönten die Musikstücke "Abendgruß", "Adagio", "Gebet der Jäger", "Choral" und "Auf Wiedersehn". Auch vier Damen mit Veeh-Harfen, geleitet von Anni Hösl, trugen zu einer sehr beruhigenden Atmosphäre bei. "Auf allen deinen Lebenswegen", "Oh Gnadenvolle" und "Mutter der Barmherzigkeit" klangen durch die Nikolauskirche.

Für die große Spendenbereitschaft der Besucher dankte Pfarrer Edwin Ozioko, der das Geld für sein Schülerprojekt in seiner Heimatpfarrei erhielt. Nach dem Schlusssegen sangen alle Besucher zusammen, begleitet von Veeh-Harfen und Gitarre, "Schwarze Madonna".

Reichlich Applaus und Dank galt den Musiker, Sängern und Lektoren für die kurzweiligen Stunden. Kurze Zitate, Sprüche und gute Wünsche erhielten alle, als kleines Dankeschön, für den Nachhauseweg.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.