Arbeitsteilung: Uferpfad im Waldnaabtal erneuert
Hüpftest auf dem Steg

Lokales
Windischeschenbach
29.08.2014
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Da arbeiten, wo andere Urlaub machen? Die Malediven sind es zwar nicht, wohin sich das Team des Falkenberger Bauhofs zum Einsatz auf den Weg macht, aber ein ungewohnt idyllischer Arbeitsplatz ist es trotzdem: der Uferpfad im Waldnaabtal.

Entlang des Flusses muss die Sicherheit auf dem Wanderweg gewährleistet sein. Die Arbeiter bessern Stege aus, befestigen Geländer neu und setzen marode Stellen wieder instand gesetzt werden. Bürgermeister Herbert Bauer inspizierte mit Richard Bitterer vom Falkenberger Bauhof die Lage vor Ort.

Die Zuständigkeit für den Pfad liegt zum Teil bei der Stadt Windischeschenbach, zum Teil beim Markt Falkenberg. Die Bürgermeister Karlheinz Budnik und Bauer sprechen sich ab, wer wann und in welchem Abschnitt Arbeiten in Angriff nimmt.

Aufmerksame Wanderer

Oft kommen die Informationen, wo etwas nachzubessern ist, von einheimischen Wanderfreunden, beispielsweise von Mitgliedern des OWV, wie Norbert Härtl von der Stadtverwaltung berichtet. Markus Schmidt sei beispielsweise einer der Wanderer, die bei ihren Touren Augenmerk auf schadhafte Abschnitte legen und an die zuständigen Stellen melden.

Die Windischeschenbacher haben die Arbeiten auf ihrer Seite bereits abgeschlossen. Die Falkenberger Truppe hat einen Teil der Aufgaben ebenfalls abgearbeitet. Nur noch ein Einsatz ist nötig, damit der beliebte Uferpfad Urlauber und Einheimische wieder sicher an der "Woldnoo" entlang und an den Stegen auch quer darüber auf die andere Seite bringen kann.

Bretter von der Burgbrücke

Wer die Strecke nützt, sollte gut zu Fuß sein. Ein interessantes Detail nannte Bürgermeister Bauer: Bei den Ausbesserungsarbeiten haben Bretter der Falkenberger Burgbrücke neue Verwendung gefunden: Für die lange Brücke waren die teils schadhaften Planken nicht mehr geeignet. Intakte kurze Bohlen konnten aber bei den Ausbesserungsarbeiten am Uferpfad verwendet werden.

Zusammen mit Bauhof-Mitarbeiter Bitterer rüttelte Bauer bei seiner Inspektion mal probehalber an einem Geländer oder hüpfte, um zu testen, ob der Übergang zu wackelig ist. Bitterer sieht den Einsatz im Waldnaabtal als willkommene Abwechslung. Die Beschäftigung mit dem Werkstoff Holz gefällt ihm. Auch die zahlreichen vorbeikommenden Wanderer seien in Urlaubslaune, nett und freundlich, suchten das Gespräch und erkundigten sich nach Details zur Strecke oder den landschaftlichen Besonderheiten.
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