02.07.2015 - 00:00 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Bekömmlicher Trunk auch für den Geldbeutel

von Uwe Ibl Kontakt Profil

Dass der Zoigl ein besonderes Getränk ist, haben die Oberpfälzer schon immer gewusst. Dass er darüberhinaus auch günstig ist, ist ebenfalls kein Geheimnis. 1,80 Euro für die Halbe verlangen die Wirte, die sich unter dem Logo "Echter Zoigl vom Kommunbrauer" für unverfälschten Geschmack und Tradition zusammengetan haben. 10 Cent mehr sind es für das Seidl mit Zutaten aus biologischem Anbau. Wer sucht, findet sogar einen Wirt, der noch weniger für den halben Liter kassiert.

In Kuala Lumpur kostet schon ein 0,33 Liter Fläschchen Bier aus dem Supermarkt 1,80 Euro. Noch teurer ist es in Tel Aviv (1,84 Euro), Istanbul (1,92 Euro), Tokio (2,12 Euro) und Moskau (2,22 Euro). Spitzenreiter in einem vom Internetportal GoEuro veröffentlichten Preisvergleich (hier die komplette Liste) sind Zürich und Oslo. Dort verlangen die Kassiererinnen an der Supermarkt-Kasse 3,04, beziehungsweise 3,08 Euro. Zoigltrinker können angesichts dieser Preise locker noch einen Pfiff nach der Halben bestellen. Den günstigsten Lösch-Zwerg gibt es in Warschau um 79 Cent und in Berlin für 82 Cent.

Noch teurer wird das kleine Bier für Reisende in Hotelbars. 1,98 Euro in der slowakischen Hauptstadt Bratislava lassen fast an die Oberpfalz denken. Doch spätestens in der Lounge in Hongkong vergeht dem Touristen der Durst. 9,70 Euro muss er dem Barkeeper für ein 0,33 Liter-Gläschen hinblättern. In Rom sind es 7,26 Euro, in Paris 6,60 Euro und in Venedig 5,28 Euro.

Weidens Hotel Admira liegt mit 2,80 Euro nur einen Cent über Bangkok (2,79 Euro) und deutlich unter den 4,75 Euro, den Gäste in München fürs kleine Seidl berappen müssen.

Auch bei diesem Vergleich punkten die Hotels und Wirtshäuser in der Zoiglhochburg: Der "Oberpfälzer Hof" verlangt für den kleinen Schluck 1,20 Euro und der "Waldnaabtaler" je nach Sorte zwischen 1,50 und 1,60 Euro. Die Spezialität Zoigl kostet bei beiden im kleinen Glas einen Euro.

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