Oberpfälzer Waldverein blickt auf aktives Jahr zurück - Josef Fleck seit 65 Jahren Mitglied
Mit viel Liebe zur Heimat

Lokales
Windischeschenbach
18.04.2013
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Der Oberpfälzer Waldverein Windischeschenbach-Neuhaus ist mit 205 Mitgliedern gut aufgestellt. "Allerdings gehören nur wenige Kinder und Jugendliche dem Verein an, was sehr bedauerlich ist", sagte Vorsitzender Rudi Loistl in der Jahreshauptversammlung, zu der sich zahlreiche Mitglieder in der Brauereigaststätte "Zum Brandl" eingefunden hatten.

2012 bezeichnete Loistl als ein "sehr aktives Jahr". Sein Dank galt allen, die mit viel Engagement für den Verein und das Waldnaabtalmuseum im Einsatz waren. Er dankte auch der Familie Josef Fleck, die ihr Schaufenster dem OWV für Werbung zur Verfügung gestellt hatte. Loistl wies auch darauf hin, dass für den Uferpfad in Sachen Haftungsfragen eine Lösung gefunden wurde. Ab Herbst 2013 haften die Stadt Windischeschenbach und der Landkreis Tirschenreuth.

409 Besucher

Museumsleiterin Gisela Kick-Schaffer informierte die Mitglieder über das Geschehen im Waldnaabtalmuseum und über die Sonderausstellung des Kirchenmalers Josef Wittmann, der 1880 in Windischeschenbach geboren wurde und 1968 in München verstarb. Insgesamt 409 Erwachsene haben 2012 das Museum, das an 36 Sonn- und Feiertagen geöffnet war, besucht. Elf Personen beteiligten sich am Museumsdienst und leisteten somit 270 ehrenamtliche Stunden. Noch nicht mit eingerechnet sind die vielen Stunden für diversen Arbeitseinsatz, zum Beispiel Auf- und Abbau der Sonderausstellung. Dank sagte die Museumsleiterin den Mitarbeiterinnen Monika Hartmann und Irmgard Schäffler für ihre Unterstützung, und Dank galt auch den Männern und Frauen, die ehrenamtlich Sonntag für Sonntag das Museum betreuen.
Die Sonderausstellung steht unter dem Titel "Faszination Bleikristall" und kann an jedem Sonn- und Feiertag von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden.

Mit der Pflege und dem Instandhalten der Bänke sowie der Restaurierung von Wanderwegen waren Matthias Neumann und Ludwig Schön beschäftigt. Außerdem gab's zwölf Wanderungen mit insgesamt 172 Teilnehmern und 102 Kilometern. Kassier Ferdinand Neumann berichtete von zahlreichen Ausgaben, die der Verein leisten muss. Einstimmig wurde der bisherige Jahresbeitrag von acht auf zehn Euro angehoben.

Heimat- und Denkmalwart Bernhard Riebl hatte die Kleindenkmäler im Waldnaabtal kontrolliert. "Es konnten Gott sei Dank keine Schäden festgestellt werden." Dafür wurde der Blechschnitt-Christus am "Stadlmann-Kreuz" beschädigt, sodass eine Renovierung mit Neubemalung notwendig wurde. Die Kosten in Höhe von 150 Euro wurden von einer unbekannten Spenderin übernommen. Riebl, der zusammen mit Gernot Lenk Vogelschutzwart ist, berichtete, in Neuhaus beim Hopfner-Weiher im August 2012 zwei Schwarzstörche gesichtet zu haben. Für kranke oder verletzte Wildtiere seien der jeweilige Jagdpächter (zu erfragen bei der Gemeinde) oder die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Neustadt, oder der Förster, Ansprechpartner.

Arbeit mit Elan

"Beim Oberpfälzer Waldverein wird viel geleistet", betonte CSU-Stadtrat Stephan Minnich und würdigte vor allem die Museumsarbeit. "Der Elan, mit dem hier gearbeitet wird, ist für die Stadt enorm wichtig. Darauf können wir stolz sein", sagte Stadtrat Werner Sauer (SPD).
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