Sommerfest der Seniorengemeinschaft St. Emmeram mit sensationellen Überraschungen
Magier verzaubert Senioren

Lokales
Windischeschenbach
22.08.2014
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Wenn Franziska Michl ein "Sommerfest mit Überraschungen" verspricht, dann kann man davon ausgehen, dass sie etliche davon parat hat. Der kleine Saal im Pfarrheim war voll besetzt. Unter die zahlreichen Damen hatten sich auch eine mutige Männer gemischt.

Alleinunterhalter "Siggi" sorgte für Stimmung. Erster Überraschungsgast war Stadtrat Josef Söllner, der sich als neuer Seniorenbeauftragter vorstellte. Gemeindereferent Helmut Nürnberger bescheinigte dem pensionierten Lehrer-Kollegen "Nerven wie Drahtseile" und betonte, dass aufgrund der demografischen Gegebenheiten ein Amt wie dieses sehr wichtig sei.

Auch Pater Raphael, Urlaubsvertretung in der Pfarreiengemeinschaft im August, erzählte den Zuhörern Interessantes und gab Tipps zur gesunden Ernährung mit Gemüse und Mungo-Bohnen. Schließlich trat der "Zauberer vom Hexenberg" auf den Plan. Josef Söllner bekam sogleich die Chance, sich als Assistent zu betätigen. Das Kunststück mit den zerteilten und wieder verbunden Seilen funktioniert nicht nur in Las Vegas, sondern auch im Pfarrheimsaal, und der "Sepp" bekam als Gage ein "Platzhirsch-Geweih", das unter den flinken Fingern des Zauberers aus unscheinbaren Luftballons entstand. Ungläubiges Staunen war auch bei allen weiteren Tricks angesagt: sei es, ob der Künstler bei Ilse aus dem Publikum einen Ball hinters Ohr zauberte, eine Karte vorhersagte, die Gemeindereferent Nürnberger sicher in Verwahrung genommen hatte, oder Zuckerkrümel rückstandslos der hand verschwanden. Obwohl sich der Magier hautnah unters Publikum mischte, es blieb ein Rätsel, wie er die verblüffenden Effekte erzielte.

Ruhestandsgeistlicher Franz Reich bekam so nebenbei eine Massage verpasst, bei dem der Zauberer sein "Gnack" mit lautem Geräusch zur Heiterkeit der Gäste vermeintlich wieder einrenkte. Eine wirkliche Schrecksekunde erlebte Franziska Michl: Der Ring von Monika sollte bei einem Kunststück verwendet werden, und war plötzlich weg - bis er aus einem geschlossenen Kästchen wieder auftauchte.

Weitere verblüffende Vorführungen waren eine Entfesselung oder die "Pol-Ente Josie". Mit Zwetschgendatschi zum Kaffee und Bratwürstl vom Grill sorgte das Team für das leibliche Wohl der Besucher. Der "Zauberer vom Hexenberg", alias Wolfgang Götz aus Schwarzenbach, erinnerte sich dankbar an Erich Fröhlich aus Windischeschenbach, der Zauberlehrer und großes Vorbild für ihn war.
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