Bauanfragen im Außenbereich
Vertrag regelt Zufahrt

Politik
Windischeschenbach
15.12.2016
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"Wir wollen niemandem Steine in den Weg legen", stellte Bürgermeister Karlheinz Budnik in der Sitzung des Bauausschusses klar. Andreas Reis aus Neuhaus war am Dienstag ins Rathaus gekommen, weil ihm nicht klar war, warum sein Anliegen schon wieder auf der Tagesordnung stand.

Seiner Meinung nach sei die Nutzungsänderung längst genehmigt. Rein äußerlich hat sich auf seinem Grundstück am Schnepfenbühlweg nichts verändert. Er betreibt in den ehemaligen Gebäuden eines Schweinemastbetriebs eine Kfz-Werkstatt und einen Autowaschanlage. Doch da das Anwesen im Außenbereich liegt und nur ein nicht ausgebauter Feldweg dorthin führt, verlangt das Landratsamt nach einem Erschließungsvertrag und den Eintrag dieser Punkte ins Grundbuch.

Damit wird festgehalten, dass die Stadt den Weg nicht asphaltiert oder ausbaut, der Eigentümer mit einer Kleinkläranlage selbst sein Abwasser entsorgt und der Winterdienst den Weg nicht räumt. Falls Reis künftig mehr Wasser benötigt und die Leitungen nicht ausreichen, muss er sich selbst darum kümmern. Ähnlich verhält es sich mit den Wünschen von Elisabeth Schmidt.

Landratsamt am Zug

Sie möchte südlich von Harleshof ein Mehrfamilienhaus mit zwei Doppelgaragen errichten. Auch dieses Vorhaben liegt im Außenbereich und auch hier müsste die Stadt mit der Bauherrin eine Erschließungsvereinbarung treffen, die die Frage nach Straßenausbau, Wasser, Abwasser, Winterdienst und Müllabfuhr klärt. Ob das Haus gebaut werden darf oder nicht, entscheidet letztendlich das Landratsamt. Es gibt keine Begründung, den Antrag abzulehen. Darin waren sich die Mitglieder des Bauausschusses einig. Christina Lang wollte wissen, ob sie auf einem Grundstück östlich von Berg ein Einfamilienhaus mit Garage bauen darf. Obwohl es sich hier auch um einen unbebauten Bereich handelt, ist die Erschließung gesichert. Landrats- und Straßenbauamt haben bereits zugestimmt.

Josef Wittmann plant am Stadtrand einen Wagen mit Werbetafel aufzustellen, die Autofahrern vom Freibad in Richtung Stadt auffallen soll. Das Gremium hatte keine Einwände.
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