Baugebiet Hofzelch und Gemeindeverbindungsstraßen
Weg für Straßenbau geebnet

Politik
Windischeschenbach
16.12.2016
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Wenn alles nach Plan läuft, können die Grundstücksbesitzer im Baugebiet "Hofzelch" in der zweiten Jahreshälfte 2017 loslegen. Davor muss das Areal erschlossen werden. Das Ingenieurbüro Zwick stellt im Stadtrat die Planung vor.

Zur Erschließung gehören Wasser- und Kanalleitungen sowie die Straßen einschließlich der Stellplätze. Die Straßenlänge beträgt insgesamt 221 Meter. Die Fahrbahn wird zwischen 4,50 und 5 Meter breit sein. Für den Kanal sollen Rohre mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern verwendet werden. Hier sind 204 Meter einschließlich der Hausanschlüsse zu verlegen.

Sie werden an zwei Stellen an das bereits vorhandene System angeschlossen. Auch das Gefälle des Baugebiets fällt bei der Planung ins Gewicht. Die Straßenführung bekommt deshalb an bestimmten Stellen eine Neigung, um das Oberflächenwasser in geordnete Bahnen zu lenken.

Berg und Dietersdorf

Zwei Gemeindeverbindungsstraßen müssen 2017 dringend saniert werden. Die Zufahrten von der Staatsstraße 2181 nach Berg und nach Dietersdorf sind in sehr schlechtem Zustand. Albert Sollfrank vom Ingenieurbüro Zwick erläuterte, welche Maßnahmen notwendig werden, um die Straßen auch für den Schwerlastverkehr tauglich zu machen. Dies wird nicht ganz billig, doch die Stadt kann mit Zuschüssen rechnen. Die Dietersdorfer Zufahrt kostet voraussichtlich 821 000 Euro, die nach Berg dürfte 838 000 Euro verschlingen. Die Regierung der Oberpfalz hat einen Zuschuss von 80 Prozent der förderfähigen Kosten in Aussicht gestellt.

Um dem Brandschutz im Rathaus gerecht zu werden, müssen an manchen Stellen spezielle Türen und Fenster eingebaut werden. Das Gremium vergab den Auftrag für die Fenster an die Firma Meier aus Thumsenreuth für 9005 Euro, die Türe wird die Schreiner Lobenhofer aus Kaltenbrunn einbauen.

Geld für Wasserversorgung

Aus den Mittel für den Breitbandausbau ist Geld übrig. Das soll nun für andere Rückzahlungen verwendet werden. Der Stadtrat hat nichts dagegen, 99 000 Euro für die Sanierung der Wasserversorgungsanlage zu verwenden. Den Jahresabschluss des städtischen Wasserwerks nahm das Gremium wohlwollend zur Kenntnis. Die Ertragslage hat sich um 80,92 Prozent verbessert. Die Bilanzsumme beträgt 1,7 Millionen Euro.

Hilfe für BedürftigeMit der Aktion "Bürger helfen Bürgern" unterstützt die Stadt jedes Jahr zu Weihnachten bedürftigee Menschen in der Stadt. Bürgermeister Karlheinz Budnik gab nun in der Stadtratssitzung bekannt, wem geholfen wird.

Bedacht werden Familien mit mehreren Kindern, die Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II oder Mietzuschuss beziehen, Alleinerziehende, die Sozialleistungen bekommen, Familien mit geringem Einkommen, bei denen besondere Härtefälle vorliegen, alleinstehende ältere Menschen, die entweder Grundsicherung bekommen oder die wegen geringfügiger Überschreitung der Grenzbeträge von Sozialleistungen ausgeschlossen sind. Seniorenheimbewohner, die keine Angehörige haben und die entweder Sozialleistungen beziehen oder denen als Selbstzahler weniger als der Taschengeldsatz bleibt, Schwerbehinderte, Menschen in Notsituationen und Flüchtlingskinder (Süßigkeiten). Die Spendenliste liegt im Rathaus, Stadtkasse, noch bis zum 28. Dezember auf. (mic)
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