02.05.2017 - 20:10 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Rappelvolles Wahllokal Neuhauser CSU entscheidet sich erneut für Brigitte Kreinhöfner

Die CSU-Familie hält zusammen. Das zeigt sich in der Jahreshauptversammlung in Neuhaus. Das Gasthaus "Zum Waldnaabtal" ist fast zu klein, um die vielen Mitglieder, die eine neue Führung küren sollen, zu fassen.

Die wiedergewählte Vorsitzende Brigitte Kreinhöfner (hinten, Zweite von rechts) ehrte in der Jahreshauptversammlung langjährige CSU-Mitglieder. Bild: gra
von Anita GregerProfil

Neuhaus. Viele hatten Interesse an den Ausführungen von Landtagsabgeordneten Tobias Reiß. Er blickte auf Projekte in der Gegend. Neben der positiven Entwicklung im Gewerbegebiet an der A 93, berichtete er von der Ansiedlung des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Windischeschenbach. "Der Weg war nicht leicht, aber zusammen mit Bürgermeister Karlheinz Budnik konnte wir das verwirklichen."

Viele Ehrungen

Vorsitzende Brigitte Kreinhöfner rief die Veranstaltungen des Ortsverbands ins Gedächtnis. Kassier Christian Käß berichtete von einem positiven Kassenstand. Die Neuwahl verlief reibungslos. Vorsitzende bleibt Kreinhöfner, Stellvertreter sind Andreas Egeter und Johannes Eibl, Kassier Christian Käß, Schriftführerin Michaela Baierl.

Beisitzer sind Georg Bauer, Thomas Kreinhöfner, Bernhard Pschierer, Andreas Punzmann, Ferdinand Schönberger, Johannes Sperr, Thomas Wilhelm, Christian und Siegfried Windschiegl und Rosi Witt. Kassenprüfer sind Albert Mark und Johann Kreinhöfner. Delegierte: Brigitte Kreinhöfner, Thomas Wilhelm und Christian Windschiegl, Ersatzdelegierte Michaela Baierl, Andreas Egeter und Johannes Sperr. Zur Delegiertenversammlung im Stimmkreis wird Thomas Wilhelm entsandt, stellvertretend Brigitte Kreinhöfner.

Urkunden gab es für langjährige Mitglieder. 20 Jahre: Bernhard Pschierer. 40 Jahre: Bernhard Riebl und Kurt Bauer. 45 Jahre: Ferdinand Schönberger, Ferdinand Windschiegl, Hans Kreinhöfner, Albert Mark, Manfred Punzmann, Ernst Schönberger und Siegfried Windschiegl. Bürgermeister Budnik betonte, die Stabilisierungshilfen des Freistaates ermöglichten der Stadt Windischeschenbach "zu leben". Sanierungsmaßnahmen von Ortsverbindungsstraßen könnten durch hohe Fördersätze in Angriff genommen werden.

Bis August 2017 seien alle Orte mit schnellem Internet versorgt. Mehrzweckhalle und Schule würden modernisiert, der Ausbau der Infrastruktur sei eine Investition in die Zukunft. In nächster Zeit werde man sich Gedanken über eine Stadtsanierung machen müssen. "Leider schließen immer mehr Fachgeschäfte in Windischeschenbach, das ist die negative Seite des Internets", bedauerte der Stadtchef.

Auf Hilfe angewiesen

Die Zahl der Einwohner stagniere bei 5000, wobei die Geburtenzahlen der letzten zwei Jahre positiv gewesen seien. Das Interesse von Auswärtigen, sich in Windischeschenbach anzusiedeln, wachse. Dankbar war er für die Firmenansiedlungen an der A 93. Trotz der Gewerbesteuereinnahmen sei man weiterhin auf die Hilfe des Freistaats angewiesen.

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