15.09.2017 - 20:02 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Stadt tauscht alte Wasserzähler aus Wasserwart muss nicht mehr in Keller

Nach der Sitzungspause im August wartet auf den Stadtrat immer jede Menge Arbeit. Einer der ersten Tagesordnungspunkte bescherte dem Gremium Kirchweihkuchen. Dominik Birler (CSU) hatte ihn mitgebracht, um damit seinen Abschied ein wenig zu versüßen.

Ein Ultraschall-Wasserzähler soll nach und nach die alten Geräte ersetzen. Vorteil: Zum Ablesen muss niemand mehr in den Keller. Bild: exb
von Michaela Lowak Kontakt Profil

Der Bäckermeister möchte aus beruflichen Gründen sein Mandat als Stadtrat niederlegen. 2014 war er in das Gremium gewählt worden. Bürgermeister Karlheinz Budnik und die Sprecher aller vertretenen Parteien dankten ihm für sein Engagement.

Verschiedene Maßnahmen wollte die Stadt 2017 noch angehen und hat dafür auch Geld im Haushalt veranschlagt. Einige Posten sind jedoch nicht verwirklicht worden. Dazu zählen die Sanierung der Mehrzweckhalle, die Stadtsanierung, Grundstücksankäufe sowie Wasserleitungs- und Kanalsanierungen.

Gleichzeitig besteht aber Bedarf an Mitteln für den Ankauf von Immobilien und der Vorbereitung für einen Kindergartenanbau. Für diese Umschichtungen ist ein Nachtragshaushalt notwendig. Stefan Seitz (SPD), Annette Dietl und Josef Söllner (Freie Wähler) stimmten dagegen.

Obwohl die Reparatur der Zufahrtsstraße zum Johannisthal rund 64 000 Euro kostet, hat der Stadtrat Grund zur Freude. Das Bistum Regensburg beteiligt sich an den Kosten und hat einen freiwilligen Zuschuss in Höhe von 30 000 Euro versprochen. Das Gremium vergab den Auftrag an die Hilgarth Asphalt AG aus Wöslau für 64 263 Euro.

Eigentlich könnte der Anbau einer Fluchttreppe am Rückgebäude des Rathaus längst erledigt sein. Die Stadt wartet jedoch noch auf die Genehmigung des Landratsamtes. Den Auftrag vergaben die Räte schon mal. Günstigster Anbieter mit 17 134 Euro war die Windischeschenbacher Firma Prucker.

Neugierig blickte die Runde auf Geschäftsleiter Wolfgang Walberer, als dieser ein Kästchen aus einer Schachtel auspackte. Die mechanischen Wasserzähler sollen nach und nach durch moderne Ultraschall-Wasserzähler ersetzt werden. Walberer ließ das Gerät durch die Reihen gehen. Es ermöglicht das Auslesen des Verbrauchs zum Stichtag, ohne dass der Wasserwart in den Keller muss. Die Räte befürworteten die Neuerung und stimmten der dafür notwendigen neuen Wasserabgabesatzung zu.

Der Lücke zwischen dem Radwegenetz der Stadt und des Landkreises Tirschenreuth soll geschlossen werden. Dazu geht Windischeschenbach eine Vereinbarung mit der Gemeinde Krummennaab ein. Es ist angedacht, dass die Trasse vom Ende des asphaltieren Tannholzweges bei Naabdemenreuth bis zur Fußgängerbrücke über die Fichtelnaab in Trautenberg ausgebaut werden soll. Der Vorschlag fand Anklang.

Zweiter Bürgermeister Erich Sperber trug den Bericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung vor. "Es gibt keine Beanstandungen", verkündete er.

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