Trampelpfad soll offizieller Weg werden
In der Spur

Die Spur durchs Gras zeigt deutlich, dass die Abkürzung vor allem bei Radfahrern beliebt ist. Der Bauausschuss besichtigt die in die Jahre gekommene Treppenanlage an der Riegelsteinstraße. Bild: mic
Politik
Windischeschenbach
13.09.2017
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Sportliche Radler nehmen die Abkürzung durch die Wiese. Spuren im Gras beweisen es. Rainer Hecht von der Bauverwaltung hat sich Gedanken gemacht und einen Plan gezeichnet, wie die Treppe in der Riegelsteinstraße aussehen könnte. Dem Bauausschuss gefällt der Vorschlag.

Die Stufen, die die Ringstraße mit der Riegelsteinstraße verbinden, sind in die Jahre gekommen. Das Geländer steht nicht mehr gerade, der Asphalt, der die Treppenabsätze verbindet, ist aufgerissen und die Steinstufen selbst sind schief. "Da muss etwas geschehen", waren sich die Mitglieder des Bauausschusses und Bürgermeister Karlheinz Budnik einig.

Das Gremium beschloss, nicht nur die Treppenanlage wieder flott zu machen, sondern auch den Trampelpfad daneben zum offiziellen Weg herzurichten. Diesen könnten dann nicht nur Radfahrer nutzen, sondern auch Mütter mit Kinderwagen oder Senioren mit Rollatoren. Bedenken, es könnte zu steil sein, erweisen sich als unnötig. Der Lehnerberg sei auch steil und trotzdem werde er von älteren Menschen genutzt. Wie schon bei den Eigenheimstufen wird sich das Bauhof-Team um die Erneuerung kümmern.

Die Tagesordnung, der sich der Ausschuss zuvor im Rathaus gewidmet hat, enthielt nicht allzu viele Bauanträge, da ein Großteil während der Sommerpause auf dem Verwaltungsweg ans Landratsamt weitergeleitet worden war. Das Gremium stimmte lediglich zwei Garagenbauten, beantragt von den Familien Faget und Kreinhöfner zu. Ebenfalls keine großen Diskussionen gab es zur Zukunft des ehemaligen Schlauchturms im Rückgebäude des Rathauses. Er soll nicht rückgebaut werden, jedoch plädierte die Runde dafür, die oberen Öffnungen abzudichten. Einig war sich das Gremium, die alten Garagentore auszuwechseln. Mittel dafür sind im Haushalt eingeplant.

Bürgermeister Budnik gab bekannt, dass der Bohemia-Verein nun die Zuschussanträge für die Zoigldenkmäler in Regensburg eingereicht hat. Zum Abschluss besichtigten die Ausschussmitglieder noch das neue Baugebiet Hofzelch, in dem bereits die erste Baugrube ausgehoben wird.
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