Aikido-Abteilung des ATSV übte bei Aikido-Meister
Angriffe mit Aikido-Meister

Ein hochrangiger Dozent der japanischen Kampfkunst besucht die Turnhalle der Mittelschule. Schüler aus der ganzen Region kommen, um von ihm die Techniken des Aikido zu lernen.

Den Sektionslehrgang richtete die Aikido-Abteilung des ATSV Windischeschenbach aus. Der hochrangige Dozenten Rudi Schneider kam dafür aus Forchheim. Der Fachtrainer hat bereits eine hohe Stufe in der Kampfkunst erreicht, die im Aikido Dan heißen. Schneider hat bereits den siebten von zehn Dans. Um sich von dem Profi lehren zu lassen, kamen deshalb Schüler des Aikido, auch Aikidokas genannt, nicht nur aus Windischeschenbach, sondern bis aus Forchheim, Ebnath, Marktredwitz und Kemnath. Besonders aufregend war es für die Kindergruppe Aikido des ATSV. Sie zeigten ihr Können auf einer großen Matte vor den Erwachsenen und übten mit dem hochrangigen Lehrer.

Vier Stunden mussten sich die etwa 20 erwachsenen Teilnehmer konzentrieren und mit ihrer Kondition durchhalten. Rudi Schneider leitete das intensive Training entspannt, präzise und humorvoll. Er betonte, wie wichtig die richtige Haltung, die Atmung und die Bewegung aus dem Körperzentrum heraus sei. In der ersten Einheit lag der Schwerpunkt auf der Vermeidung von bevorzugten Techniken und Haltungen. Ein Aikidoka müsse jederzeit intuitiv die angemessene Bewegungsrichtung erkennen und einem Angreifer nicht mit einer vorgefassten Technik entgegentreten, lehrte der Meister.

In der zweiten Einheit mussten die Teilnehmer Angriffe abwehren, mit denen der Gegner versucht, in den Rücken des Verteidigers zu kommen. Zum Ende des Lehrgangs stellte Schneider Abwehrtechniken gegen Schwertangriffe vor, die den angreifenden Partnern gute Falltechniken abverlangten. Damit mussten sie sich den unangenehmen Konsequenzen ihres Angriffs entziehen, während sie gleichzeitig entwaffnet wurden. Da solche Angriffe mit dem Schwert im Ernstfall blitzschnell erfolgen, muss das Ausweichen und Übernehmen der Schwerthände des angreifenden Partners schnell und sicher erfolgen. Auch nach fast vier Stunden Üben durfte die Konzentration der Teilnehmer nicht nachlassen, auch wenn die Abwehrbewegungen auf den ersten Blick erstaunlich einfach erschienen. Gerade auch wegen solcher Techniken und ihrem intensiven Einüben sind Lehrgänge hochrangiger Meister für alle Aikidokas wichtig. Nach vier Stunden Üben war der Lehrgang schließlich zu Ende. Leiter Ferdinand Schraml dankte dem hochrangigen Trainer.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.