Aumer Group gibt traditonellen Einstand
Standort mit Potenzial

Pfarrer Hubert Bartel (rechts) segnet das neue Gebäude der Aumer Group im Gewerbepark Neuhaus. Stephan Bösl (Zweiter von rechts) blickt auf die Bauzeit zurück. Landrat Andreas Meier (Dritter von rechts) und Bürgermeister Karlheinz Budnik (links) sprechen Grußworte. Bild: mic
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Windischeschenbach
13.10.2017
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Die "Waldnaabtaler-Musikanten" begrüßen die Gäste mit zünftigen Klängen, und im kleinen Festzelt vor dem Eingang steht ein Fass Zoigl bereit. Die Firma Aumer feiert ihren Einstand im Gewerbepark Neuhaus traditionell. Dazu gehört auch der Segen von Stadtpfarrer Hubert Bartel.

Anfang August 2016 trafen sich die Ehrengäste noch auf einem Feld zum Spatenstich. Am Freitag hatte Aumer zur Einweihung des neuen Planungs- und Vertriebsbüros geladen. Der Windischeschenbacher Standort gehört zur Aumer Group, Sparte Hallenbau, die ihren Hauptsitz in Wörth an der Donau hat. Stephan Bösl blickte im Namen aller Mitarbeiter auf die vergangenen Monate zurück. "Wir freuen uns, nun ein Teil des Gewerbegebietes zu sein", sagte er. "Alle Mitarbeiter kommen aus der Region. Weitere qualifizierte Leute sind willkommen." Aumer habe sich ganz bewusst für Windischeschenbach entschieden. Zur Zeit besteht die Belegschaft aus zehn Mitarbeitern. Bösl lobte das perfekte Umfeld."Hier gibt es viel Erweiterungspotential."

Das sieht auch Landrat Andreas Meier so. "Was willst du woanders, wenn du hier alle Möglichkeiten und Perspektiven hast?", zitierte er das Motto des Imagefilms des Landkreises. "Die Ansiedlung der Firma Aumer ist wieder ein Beweis, dass diese Aussage voll zutrifft." Die Arbeitslosenquote im Landkreis liege unter drei Prozent, die Einwohnerzahl in Windischeschenbach sei erstmals seit langem gestiegen. "Wir sind auf dem richtigen Weg. Die Zahlen geben uns recht."

Bürgermeister Karlheinz Budnik blendete in seiner Rede in den Mai 2016 zurück. "Herr Aumer hat mich angerufen und sich nach einem Grundstück erkundigt", erzählte er. Erst ein paar Stunden später habe der Stadtrat über den Kauf weiterer Flächen im Gewerbegebiet entschieden. Obwohl das Gelände damals noch nicht erschlossen war, habe Aumer an seiner Entscheidung, in Windischeschenbach zu bauen, festgehalten. "Die Stadt hat dann den Landrat mit ins Boot geholt und gemeinsam haben wir alles getan, um so schnell wie möglich die nötige Infrastruktur zu schaffen", erinnerte sich der Bürgermeister. Dies werde heute mit der Einweihung gekrönt.

Nach dem Segen von Pfarrer Bartel zapfte Budnik das Zoiglfass an. Mit guten Gesprächen, Blasmusik und bayerischer Küche ging das kleine Firmenfest zur Einweihung mit Nachbarn, Mitarbeitern und Stadträten zu Ende.
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