31.01.2018 - 20:00 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Bunter Auftritt beim Kaffeekränzchen der Narrhalla Windischeschenbach Drachen und ein Biest

Ein Kaffeekränzchen als Großereignis? Das geht nur, wenn die Narrhalla Windischeschenbach ruft. Dabei beweist die Faschingsgesellschaft nicht nur ein Händchen für leckere Kuchen. Auch das "Orchester" ist ein wahrer Glücksgriff.

von Autor gagProfil

"Windischeschenbach - helau!" Mit ihren bunten Kostümen marschierten die Tanzgruppen in den Saal, angeführt von Präsidentin Anita Nonnenmacher und dem Elfergremium. Krönender Abschluss: Das strahlende Prinzenpaar Beate I. und Ulli I. in ihren fantastischen Roben in hellblau, türkis und silber - verziert mit Glitzer und Federschmuck. Gut gelaunt begrüßten sie das Narrenvolk. Auch "der Heiner", Alterspräsident Heinrich Iwaschenko, besuchte natürlich seine Garde.

Schon die Jüngsten zeigten mit Feuereifer und Talent ihre Künste. Und der Nachwuchs scheint ebenfalls gesichert, beobachtete man die begeisterten Kinder im Publikum, die Sprünge und Tänze nachmachten oder zwischen den aufgestellten Garden hindurchfegten. Das Programm der Narrhalla ist in diesem Jahr kunterbunt. Nach den Gardetänzen der Kinder-, Jugend-, und Prinzengarde zeigten diese ihre Showtänze.

Das Kindertanzpaar Laura und Samuel unter dem Motto "Die Schöne und das Biest", die Jugendgarde als "Rocker" ein tänzerischer Kampf zwischen "ACDC"-, und "Queen"- Fans - und die leichtfüßigen Mädels sind im Grease-Feeling. Die Trainerinnen Nicole Münchmeier, Michelle Springer, Barbara Reis, Kathrin Lang, Jennifer Helgert hatten die Mitglieder perfekt auf den Auftritt vorbereitet.

Spannend wurde es, als ein riesiges Ei in die Halle geschoben wurde. Ein Drachenei, bedeckt mit einer Silberfolie, verfolgt von einer großen Drachenmeute, die das Ei umtanzte. Plötzlich ein lauter Knall - und heraus kam Mia Richter. In einer Mischung aus Schlangenkörper und Drachenkostüm begeisterte die Tänzerin. Spagat im Stehen? Nur, wenn auch noch der obere Fuß hinter den Kopf gelegt wird.

Auf dem Boden kroch das ungewöhnliche Drachenmädchen nicht nur durch ihre eigenen Beine. Ein Glücksgriff der Narrhalla war das "Orchester". Alleinunterhalter Walter Kobel aus Erbendorf spielte auf seinem Keyboard nicht nur wie eine ganze Band, er sang auch und brachte tolle Stimmung in die Mehrzweckhalle. Mit seinem Akkordeon führte er die Polonaise an und dirigierte das fröhliche Narrenvolk in unterschiedliche Formationen. Zu sämtlichen Schlagern der vergangenen 50 Jahre lockte er Tänzer auf das Parkett, egal ob mit "Atemlos", dem "Schneewalzer" oder Hits von Andreas Gabalier.

Eine Kiste voller Orden hatte das Prinzenpaar dabei. Besonders verdient hatten diese die Schneiderinnen der tollen Kostüme, Regine Hauptmann, Michaela Burger und Ingrid Hörl. Für die Ideen, Design, Manufaktur der Federgestecke an den Kostümen und des Drachenflügels wurde das "verkannte Genie" Markus Gesierich, Koch im AWO-Altenheim, mit einem Orden ausgezeichnet. Nach einer Runde Sekt und einer Spende in die Vereinskasse freuten sich alle auf den nächsten Höhepunkt des Nachmittags. Der Prinz suchte als Indianer mit Federkopfschmuck nach den Squaws im Publikum, die Präsidentin wurde besungen mit "Anita" von Costa Cordalis. Bewirtung und Bedienung lagen ganz in Narrhalla-Hand, die auch den Saal geschmückt hatte.

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