12.09.2017 - 20:00 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Eschawecka Kirwa einen Spaziergang wert Bummel entlang der Buden

In der Hauptstraße finden die Kirwastände heuer keinen Platz, da diese für den Verkehr frei bleiben muss. Doch die Notlösung ist für Stimmung und Atmosphäre mehr als zuträglich.

Neben Besuchern aus Fleisch und Blut zeigte das Schaufenster-Model mit Alpaka-Mode sich äußerst interessiert am Geschehen
von Inge WürthProfil

Die Fieranten hatten sich kompakt zwischen Stadtplatz und Lehnerberg platziert und deckten all das ab, was man auf der Kirwa finden möchte.

Zuckerwatte, Kokosmakronen, Gewürze, Kleidung, Dekoartikel, Krimskrams - und für die Kinder natürlich Spielzeug, um das Kirwageld von der Oma gleich umzusetzen. Neben den üblichen Angeboten zog diesmal "Monica's Lädeli" viele Blicke auf sich. Die Anbieter aus Pechbrunn hatten Produkte aus Alpaka-Wolle im Angebot, die Chefin saß am Spinnrad vor dem Wagen. Eine Schaufensterpuppe zeigte, dass Mütze, Weste, Top und Röckchen sowohl warm als auch schick sein können. Der Bio-Hof Ovcárna aus dem Egerland offerierte Kostproben von Dinkel- und Sauerteigbrot, auch Öle und Pesto konnten erstanden werden.

Ein Höhepunkt waren die Feuerwehrautos, die entlang des Stadtplatzes bis in die Gleißenthaler Straße aufgereiht waren. Die Historische Feuerwehr Windischeschenbach hatte zum zweiten Mal zur Kirwa zum Oldtimer-Treffen gerufen. Über 20 Fahrzeuge konnten vor Ort besichtigt werden. Technisch sind diese Fahrzeuge nicht auf dem neuesten Stand, aber mit ihren charakteristischen Motorhauben und Details noch echte Individuen, die Begeisterung bei Jung und Alt auslösten.

Das älteste Feuerwehrauto mit Drehleiter kam aus Schwandorf. In Eschawos "guter Stube" auf dem Stadtplatz war dann auch Gelegenheit, sich zur Brotzeit niederzulassen. Die Historische Feuerwehr hatte Tische und Bänke organisiert, die vorausschauend angebrachte Überdachung erwies sich zum Glück als nicht zwingend notwendig. Die Gäste wurden vom Regen verschont und konnten sich Gegrilltes oder Pizza schmecken lassen.

Einen Großteil des Nachmittags unterhielt die Stadtkapelle die flanierenden und pausierenden Besucher. Am Samstagabend war schon in verschiedenen Gasthäusern Kirwa gefeiert worden. Am Montag klang die Kirchweih dort auch wieder aus.

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