Ferienprogramm am Burgfelsen
Wo Anstrengung Spaß macht

Die Teilnehmer in gespannter Erwartung

Jede Menge Kinder versammeln sich auf der Wiese unter der Kletterwand. Auch viele Eltern strecken interessiert die Nasen nach oben, als sie ihren Nachwuchs dort abliefern: Den Felsen rauf- und auch wieder runterkommen - sicher gar nicht so einfach.

Jugend- und Ausbildungsreferent Michael Schornbaum vom Deutschen Alpenverein, Sektion Karlsbad - Sitz Tirschenreuth, und sein Team waren mit professioneller Ausrüstung gekommen, um dieses Ferienprogramm der Stadt zu betreuen. Zum zweiten Mal war es im Angebot und zum zweiten Mal ausgebucht.

Drei Stationen durchliefen die Kinder im Wechsel: Am Felsen über dem Wiesenstück mit Hilfe der Teammitglieder abseilen, an einer anderen Stelle der Wand das Hochklettern üben und auf der Wiese Gleichgewichtssinn und Balance an der Slackline testen. Bevor es ernst wurde, stand eine Aufwärmübung an. Die Betreuer schwangen ein langes Seil, das die Teilnehmer, ohne es zu berühren, durchlaufen mussten.

Die Erfahrung zeigte, dass man den optimalen Zeitpunkt abwarten musste, um einen Seitenwechsel zu schaffen. Hilfreich war auch das "Einzählen", das vor allem dann half, wenn man die Aufgabe als Gruppe oder mit geschlossenen Augen bewältigen wollte. Neben dem Aufwärmen der Muskulatur war dies sicher auch die Möglichkeit, den Kindern zu zeigen, dass beim Klettern Teamgeist und Koordination nötig sind.

Das Abseilen ging relativ flott vonstatten, während beim Hochklettern körperlicher Einsatz nötig war, und - während die Kletterer "in der Wand hingen" - jeder Schritt geplant werden musste. Natürlich gab es Hilfestellung von den Betreuern, die jedes Kind absicherten. "Geil" war das Urteil einiger Jungen, die als Wiederholungstäter bereits im vergangenen Sommer dabei waren. Schornbauer dankte der Stadt, die es ermöglicht habe, den Kindern spielerisch das Klettern zu vermitteln.
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