27.08.2017 - 12:22 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Ferienprogramm: Motorsport für den Nachwuchs Erste Runde im schnellen Kart

Rund 200 Meter lang ist der mit rund 100 Pylonen abgesteckte Rundkurs auf dem Parkplatz vor der Mehrzweckhalle. Knapp 30 Kinder machen hier erste Erfahrungen als Rennfahrer.

Sportleiter Rainer Geyer erklärt vor dem Start die Benutzung der beiden Pedale. Bilder: bey (2)
von Walter BeyerleinProfil

Die Motorradfreunde Windischeschenbach und der MSC Tirschenreuth ließe hier schon 6-Jährige im Go-Kart ihre Runden beim Ferienprogramm drehen. Das Team um MSC-Jugendleiter Rainer Geyer hatte zwei Karts mitgebracht, deren Motorleistung etwas gedrosselt war. Geyer und Ludwig Meyer vom MSC Tirschenreuth gingen mit den Kindern die Strecke ab, gaben Hinweise, dass sie das Gas zurücknehmen sollten, wenn es in eine Haarnadelkurve ging. Sie verteilten aber auch Ratschläge, wie die anderen Kurven anzufahren sind. "Wichtig bei diesem Ferienprogramm ist ein wirklich unfallfreier Ablauf", betonte Geyer.

Vor dem Start maßen die Helfer bei jedem Teilnehmer den Kopfumfang, damit der Helm richtig passte. Darunter zogen sich die Nachwuchs-Vettels wollene Gesichtsmaske, auch aus hygienischen Gründen, weil den Helm mehrere Fahrer benutzten. Im Schalensitz galt es noch die Pedale für Gas und Bremse an die Körpergröße anzupassen. Dazu hatten die erfahrenen Kartsportler des MSC schnell aufsteckbare Holzklötze mitgebracht, die kurze Beine ausglichen. Ob sich aus dem Kreis der Windischeschenbacher Gokartfahrer ein echter Rennfahrer entwickelt, ist eher fraglich, meinte Geyer. Um diesen Sport intensiv zu betreiben, mit dem Hintergrund in den echten Motorsport einzusteigen, bedürfe es eines sehr guten finanziellen Hintergrundes. 15.000 bis 20.000 Euro müssten in jedem Fall pro Jahr dafür zur Verfügung stehen, betonte der Jugendleiter.

Nach dem Start begleiteten Geyer und Meyer die Fahrer entlang des Parcours. Da wurden auch manchmal flink die Pylonen versetzt, um eine Kurve besser durchfahrbar zu machen. Rund zwei Stunden durften die Kinder, im Regelfall zweimal fünf Runden, mit dem Kart die Rundstrecke befahren.

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