Fritz Daubner präsentiert kunstvollen Leuchter am Kolpinggedenktag
Kunstwerk mit Botschaft

Fritz Daubner (Zweiter von rechts) fertigte einen kunstvollen Leuchter in Kreuzform zu Ehren aller Handwerker an. Bild: wrt

Fritz Daubner erfüllt sich am Kolpinggedenktag ein Herzensanliegen - er präsentiert der Gemeinde seinen kunstvollen Leuchter, der künftig den Eingangsbereich der Kirche schmückt.

Adolf Kolping gilt als großes Vorbild der Handwerker. Am Kolpinggedenktag gedachten viele dem Gründer der Gesellenvereine. Fritz Daubner, Spenglermeister im Ruhestand, dem Handwerk noch immer mit Leib und Seele verbunden. Er gehört der Kolpingfamilie seit 60 Jahren an. Passend zum Gedenktag erfüllte er sich ein persönliches Anliegen.

Er versah die Pfarrkirche St. Emmeram mit einem Hinweis auf den Handwerkerberuf. Daubner fertigte einen Leuchter an, der künftig den Platz über dem Emmeramsaltar schmückt. Bei einem Gottesdienst stellte er sein Werk der Gemeinde vor. Pfarrvikar Edwin Ozioko und Ruhestandsgeistlicher Franz Reich segneten den Leuchter. Der Arm des Kunstwerks ist ein antikes Stück, das der Handwerksmeister mit Kreuz und Messingscheibe neu kombinierte. In das Messing gravierte er: "Gott segne und erhalte das ehrbare Handwerk." Daubner möchte sein Werk im Sinne Adolf Kolpings verstanden wissen und zitiert ihn: "Wo Gutes geschieht, bleibt der Segen nie aus". Die Vorsitzende der Kolpingfamilie, Waltraud Scherer, dankte für das kunstvolle Geschenk. Fritz Daubner dankte Gewerbeoberlehrer Johann Hagn und Hermann Sperber von der Kirchenverwaltung für ihre Hilfe.
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