22.03.2018 - 20:10 Uhr
Windischeschenbach

Jagdgenossen verwenden Pacht für Wege und Maschinen Hohe Kosten für den Unterhalt

Harmonisch verlief die Versammlung der Jagdgenossenschaft Windischeschenbach. Jagdvorsteher Josef Bauer berichtete, dass im vergangenen Jahr Ausbesserungsarbeiten an den Feldwegen erledigt wurden.

von Externer BeitragProfil

Allein 250 Tonnen Material seien in den Ritzerbergweg und den sogenannten Saugrabenweg eingebaut worden. Teuer sei der Unterhalt des Maschinenparks. Allein in die Instandhaltung der Wiesenwalze hätten die Jagdgenossen 2000 Euro investiert. Erfreulich sei die Tatsache, dass sich die Flurschäden, verursacht durch Wildschweine, in Grenzen gehalten haben. Kleinere Schäden seien einvernehmlich beseitigt woden.

Jagdpächter Alfons Franz informierte, dass der Abschussplan für Rehe erfüllt wurde. Bedauerlich sei die Tatsache, dass sieben Wildunfälle, davon fünf beim Freibad dazu beigetragen hätten. Die extra angebrachten blauen Reflektoren zeigten wenig Wirkung. Franz meinte, man sollte das Aufstellen von Warnschilder "Wildwechsel" beantragen. Außerdem wurden neun Wildschweine, neun Füchse und ein Dachs erlegt. Demnächst werde ein neues Verbissgutachten erstellt. Jeder interessierte Jagdgenosse könne bei der Erstellung teilnehmen.

Einstimmig beschlossen die Jagdgenossen die Verwendung der Jagdpacht für die Instandhaltung der Wege und des Maschinenparks. Bürgermeister Karlheinz Budnik dankte den Jagdgenossen für den Wegeunterhalt. In Zukunft werde man vermutlich kein Material aus Straßensanierungen mehr verwenden dürfen. Er sprach von einer Entsorgungshysterie. Das Material müsse deponiert und auf Umweltbelastungen untersucht werden.

Jagdvorsteher Bauer teilte mit, dass auch dieses Jahr wieder eine Ausflugsfahrt geplant ist. Ziel der Reise ist Tschechien.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp