Johannisfeuer der Pfadfinder Windischeschenbach am Nussberg
Guter Draht nach oben

Die Flammen loderten weit hinauf. Die Feuerwehr hatte ein Auge darauf, dass sich das Gras auf der Wiese nicht entzündete. Bild: wrm

(wrm) Pünktlich zum Beginn des Johannisfeuers der Pfadfinder Windischeschenbach zogen die dunklen Wolken weiter, und die Sonne strahlte. Trotz der unbeständigen Regentage in der vergangenen Woche konnte der Abend am Nussberg im Trockenen genossen werden. Zur Einbruch der Dunkelheit segnete Pfarrer Hubert Bartel das Feuer, das Kinder mit Fackeln vorher entzünden durften.

Da heuer das Megafon für die Segnung fehlte, wurde kurzerhand die Sprechanlage im Feuerwehrauto umfunktioniert. Weiterhin sorgte die Feuerwehr Windischeschenbach für die nötige Wache, als die großen Flammen loderten.

Viele Anfragen gab es im Vorfeld, ob denn das Johannisfeuer stattfinde, da einige Veranstaltungen die Woche zuvor bereits abgesagt oder verschoben wurden. "Abwarten", sagte Stammesvorständin Elisabeth Gierisch. Und als das Wetter doch etwas kühler wurde, gab es "grünes Licht" für das Feuer. "Wenn wir schüren, weiß Petrus schon Bescheid, was für ein Wetter er schicken muss", meinte Stammesvorstand Florian Sperber. "Wir haben da einen guten Draht nach oben." Für das leibliche Wohl war mit Bratwürsten, Brezen, Bier, Wein und weiteren Getränken gesorgt. Bis tief in die Nacht saß man am Feuer zusammen, lauschte dem Knistern und genoss die Zeit draußen.
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