Kleiderstüberl spendet 500 Euro an die Stadt
Geld für soziale Zwecke

500 Euro überreichten Inge Schieder (von links), die Vorsitzende des Frauenbundes, Helene Kraus, neue Leiterin Karin Heining-Weidner und ehemalige Leiterin Monika Hartmann (rechts) an Bürgermeister Karlheinz Budnik.

Seit fast sechs Jahren bietet es Kleidung für Groß und Klein, Jung und Alt an: das Kleiderstüberl. Leiterin Monika Hartmann und ihre Kolleginnen vom Frauenbund kümmern sich um die gemeinnützige Organisation. Nun haben sie die Idee von Karin Heining-Weidner umgesetzt und der Stadt Windischeschenbach eine Spende von 500 Euro überreicht. Dafür dankte Bürgermeister Karlheinz Budnik.

Nicht nur jetzt für Weihnachten, sondern allgemein für soziale Zwecke soll das Geld verwendet werden. Selten werde allerdings Bargeld an Betroffene weitergegeben. So soll Missbrauch vorgebeugt werden. Dafür gibt es Gutscheine von der Gemeinde, beispielsweise für Lebensmittel, "nicht für Alkohol und Tabak", betont Budnik.

Ebenso unterstützt die Stadt behinderte Kinder. "Jedes bekommt zu Weihnachten ein Geschenk von der Gemeinde", sagt der Rathauschef.

Neue FührungsspitzeBei der Spendenübergabe gab Monika Hartmann offiziell ihren Leiterposten an Karin Heining-Weidner ab. Hartmann wird dem Kleiderstüberl allerdings weiterhin treu bleiben. Die Einrichtung ist für ihre Arbeit 2015 mit dem Schöpfungspreis des Bistums Regensburg ausgezeichnet worden. Einkaufen kann dort jeder, erklärt Hartmann, es werde aber für eine gewisse Anonymität gesorgt. Die Kleider, die verkauft werden, sind gespendet. Das Geld, das eingenommen wird, ist ebenfalls für einen guten Zweck bestimmt. (zaf)
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