21.12.2017 - 20:10 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Pfadfinder unterstützen Weihnachtstrucker-Aktion mit über 250 Päckchen  2,5 Tonnen Lebensmittel

Seit mehreren Jahre unterstützen die Pfadfinder Windischeschenbach die Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter. Sie schicken armen Familien in den osteuropäischen Ländern zu Weihnachten Lebensmittelpakete, um die Armut etwas zu lindern.

So viele Helfer gab es noch nie. Rund 30 Pfadfinder packen im Akkord die 200 Lebensmittelpakete. Insgesamt können in diesem Jahr über 250 Kartons nach Osteuropa geschickt werden. Bild: wrm
von Miriam SperberProfil

Die Pakete werden von freiwilligen Fahrern an Weihnachten in die bedürftigen Länder Rumänien, Bosnien-Herzigownia und Albanien gebracht. Von dort aus werden die Pakete an Familien, Kinderheime, Seniorenheime und Einrichtungen von Menschen mit Behinderung verteilt. In den Sommermonaten können die Familien sich durch Ackerbau selbst versorgen. In den Wintermonaten ist dies jedoch nicht möglich. Somit helfen die Lebensmittel den Personen über die kalten Monate.

In die Schachtel kommen neben Grundnahrungsmittel wie Öl, Zucker, Mehl, Nudeln und Reis auch Hygieneartikel wie Duschgel und Zahnbürsten. Außerdem gibt es in jedem Päckchen ein Geschenk für Kinder dazu. In diesem Jahr wurden Stifte und ein Ball eingepackt. Als besonderen Service bieten die Pfadfinder an, gegen eine Spende die Pakete zusammenzustellen.

So viele Spenden wie in diesem Jahr gab es noch nie: Rund 200 Kartons wurden von den 30 Helfern der Pfadfinder zusammengebaut und bestückt. Weitere 59 Pakete wurden abgegeben. Die Grund- und Mittelschule sowie die Kinderoase St. Emmeram steuerte einige fertig gepackte Kartons bei.

Über 10 Kilo wiegt ein solches Lebensmittel-Paket. Das bedeutet, dass die Pfadfinder in diesem Jahr die Aktion mit über 2,5 Tonnen Lebensmittel unterstützen. Das macht auch die Organisatoren Thomas Schedl und Magdalena Kraus stolz: "So viele Pakete und so viele freiwillige Helfer gab es noch nie." Das Packen läuft nach den ersten 50 Kisten automatisiert: Jeder weiß, was wo in den Kartons gestellt werden muss: Logistisch müssen die Lebensmittel immer exakt an die gleiche Stelle, damit der Platz in der Schachtel möglichst effizient genutzt werden kann. Ein ausdrücklicher Dank der Jugendlichen geht an das Kartonagenwerk Liebenstein für die Kartonspenden, des Weiteren an die Tankstelle Menner, die Packlisten und Kartons für Selbstpacker bereithielten und an Robert Sperber, dessen Werkstatt kurzerhand zur Pack- und Lagerhalle umfunktioniert wurde.

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