19.04.2018 - 20:00 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Pfarrversammlung befasst sich mit Anliegen Mini-Nachwuchs fehlt

Im ersten Teil der Versammlung hatten die Verantwortlichen der verschiedenen Gremien das Wort, in Teil zwei durften die Zuhörer Fragen stellen, Anregungen geben oder auch Kritik äußern. Angesprochen haben sie zum Beispiel einen sogenannten Wohnviertel-Sachausschuss, unter anderem mit der Aufgabe, zugezogene Bürger willkommen zu heißen.

Im zweiten Teil der Pfarrversammlung durften Mitglieder der Gemeinden Fragen, Anliegen oder Kritik anmerken. Die Kirchenverwaltungen, Pfarrgemeinderäte und Pfarrer Hubert Bartel standen Rede und Antwort.
von Miriam SperberProfil

Probleme gibt es dabei wegen des Datenschutzes, da diese Infos nicht weitergegeben werden dürfen; geplant sei aber ein Begrüßungsbrief, den Neubürger zum Beispiel bei der Anmeldung im Rathaus bekommen könnten. Diskutiert wurde auch die Verbreitungsmöglichkeit des Pfarrbriefes. Einerseits liegt die Zukunft eher auf der Homepage, die von den Jüngeren genutzt werde. Ältere Gläubige hingegen bräuchten diese Informationen in Papierform. Die Pfarrbriefe liegen derzeit in den Gotteshäusern aus. Es wurde angeregt, dass Interessenten, die sich nicht selbst in der Kirche mit dem Druckexemplar versorgen können, sich melden können und dann das Pfarrblatt auf anderem Weg bekommen. Das Anliegen einer Besucherin galt den Weihnachtswünschen für Senioren. Aufgrund der großen Zahl sei der angeregte persönliche Besuch bei allen jedoch nicht machbar.

Die Wege im Friedhof waren ein weiteres Thema. Der Fragesteller sah als einzige befriedigende Lösung das Pflastern der Wege. Kirchenpfleger Bertwin Fleck erklärte, dass Reste des Splits, der kostenlos zur Verfügung stehe, auf die Wege geschüttet werde. Man könne eventuell für die Wege auf braunes, glatt gewalztes Material ausweichen. Außerdem wurde der Wunsch geäußert, Fronleichnam in Neuhaus nicht wie bisher am darauffolgenden Sonntag, sondern am Tag selber zu feiern. Zu den Diskussionen um Gottesdiensthäufigkeit und Gottesdienstzeiten gab Stadtpfarrer Hubert Bartel zu bedenken, dass die künftige Situation fraglich sei. Man habe keineswegs Sicherheit, dass Pfarrvikar Edwin Ozioko noch für längere Zeit in der Pfarreiengemeinschaft eingesetzt werde.

Wenn man die Tendenz beobachte, werden weiterhin immer mehr Pfarreien zu weitläufigen Pfarreienverbänden zusammengeschlossen. Da es eine Mindestanzahl von Firmlingen geben müsse, wollte eine Fragestellerin wissen, wie es aussieht, wenn man trotz der Teilnahme von Püchersreuth und Wurz diese nicht mehr erreiche. Bartel informierte, dass dann der Turnus der Firmspendung ausgeweitet werde. Zur Anregung, sich um Ministranten-Nachwuchs zu kümmern, erklärte Pastoralreferentin Elisabeth Hammer-Butzkamm, dass in Schülergottesdiensten bereits Werbung gemacht werde. Pfarrer Bartel und Schwester Rosalinda gingen in Schulklassen, um Kinder anzusprechen.

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