18.04.2018 - 20:00 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Pfarrversammlung der Pfarreiengemeinschaft Kein Geld für neues Pfarrheim

Die Pfarrversammlung ist gespickt mit jede Menge Informationen aus den einzelnen Pfarreien. Dabei wird auch ein hartnäckiges Gerücht dementiert.

Pfarrer Hubert Bartel (zweite Reihe, rechts) und Pfarrgemeinderatssprecher Simon Mauerer (hinten, Mitte) verabschiedeten die alten Hasen im Pfarrgemeinderat: Inge Würth, Bettina Michl, Monika Sperber (vorne, von links) und Paul Schulze (zweite Reihe, von links). Bild: wrm
von Miriam SperberProfil

(wrm/wrt) "Das Pfarrheim wird - entgegen anderslautender Nachrichten - nicht abgerissen, sondern bleibt vorerst bis 2030. Ein Neubau in Millionenhöhe ist nicht zu realisieren", sagte Bertwin Fleck, Kirchenpfleger von Windischeschenbach .

Er sprach vor den Gläubigen aus St. Emmeram Windischeschenbach, Heilig-Geist Neuhaus und St. Nikolaus Bernstein auch die Arbeiten an der Friedhofsmauer zur Freiherr-vom-Stein-Straße an. Sie sollen heuer über die Bühne gehen, Verzögerungen hätten sich durch die Beteiligung des Denkmalschutzes ergeben. Zur Situation der Püllersreuther Kirche gebe es noch keinen Bescheid von der Diözese. Zudem erfahren die Besucher im Neuhauser Pfarrheim, dass es viele positive Reaktionen auf das neue Urnenfeld auf dem Friedhof in Windischeschenbach gibt.

Neuer Anstrich

Bei der Kriegerkapelle soll ein Zaun die Hecke ersetzen; auch das Tünchen in Eigenregie habe man sich demnächst vorgenommen. Auch in der Pfarrkirche sollen die rußgeschwärzten Wände an den Nebenaltären einen neuen Anstrich bekommen. Welche Auswirkung die Kündigung seitens der Diözese des Gema-Vertrages für Veranstaltungen haben wird, prüfe man derzeit. Judith Kreinhöfner von der Kirchenverwaltung Neuhaus informierte, dass trotz der Risse in der Agatha-Kirche keine größeren Renovierungsarbeiten anfallen. Ein Statikbüro habe bestätigt, dass die Tragsicherheit gegeben ist. Osterleuchter, Ambo und Altar seien neu gestaltet worden. Kreinhöfner bedankte sich bei Erich Sperber für die kostenlose Arbeit. Projekte in nächster Zeit seien verschiedene Malerarbeiten im Innenraum und der Sakristei sowie Fassadenarbeiten an der Kirche.

Hans Stangl, Kirchenpfleger von Bernstein , berichtete von Sitzungen, bei denen es in der Hauptsache um Bauunterhalt, die Finanzen und ein Angebot an die Stadt Windischeschenbach für den Kauf eines Grundstückes ging. Nachdem das Läutwerk, das teils auch noch mit der Hand eingestellt werden musste, seinen Dienst versagt hatte, wurde es durch ein elektronisches ersetzt. Bernstein hat keine angemeldeten Beschäftigten. Büro-Aufgaben erledige gegen Zahlung eines bestimmten Betrages an die Pfarrei Windischeschenbach Pfarrsekretärin Monika Burkhard. Wermutstropfen: Derzeit gebe es nur sieben Ministranten. Neue Minis seien nicht in Sicht. Stangls Ausblick galt dem Kauf des Grundstücks des ehemaligen Bernsteiner Schulhauses. Hier müsste noch verhandelt werden. Von den geplanten drei Hochspannungstrassen würden zwei auf kircheneigenen Grundstücken stehen. Auch dazu soll es heuer Verhandlungen geben. Pfarrgemeinderatssprecher Simon Mauerer beschränkte sich in seinem Bericht auf die besonderen Ereignisse: Hochfeste feiern die beiden Pfarreien getrennt, die Erstkommunion gemeinsam.

Kein Pfarrball mehr

Das Sakrament der Firmung empfingen auch Jugendliche aus Püchersreuth und Wurz in St. Emmeram. Zum neuen Jahresthema "Wallfahrten - Wer ein Ziel hat, macht sich auf den Weg", stellt Josef Söllner im Pfarrblatt Wallfahrtskirchen vor. Am 28. April ist eine Wallfahrt nach Konnersreuth geplant, am 17. Juni eine Rad-Wallfahrt und am 7. Oktober eine Bibelwanderung.

Neuer Leiter der Ministranten ist als Nachfolger von Josef Kraus nun Jakob Neumann. Der Pfarrball ist laut Maurer aufgrund widriger Umstände abgesagt worden und findet auch in den nächsten Jahren nicht mehr statt. Die stellvertretende Sprecherin aus Neuhaus, Brigitte Kreinhöfer, berichtete vom Gottesdienst an Christi Himmelfahrt, die Fußwallfahrt nach Fuchsmühl, die Eisenach-Fahrt und den Liederabend zum Agatha-Fest. Am 28. November sei ein Gesprächsabend mit Beate Eichinger über Bibel-Übersetzungen geplant.

Stadtpfarrer Hubert Bartel und Pfarrgemeinderats-Sprecher Mauerer dankten Mitgliedern, die aus dem Pfarrgemeinderat ausgeschieden sind. Bartel bestätigte dem Gremium "Arbeit auf sehr hohem Niveau", wozu die "alten Hasen" beigetragen hätten. Als Dankeschön erhielten sie eine hochwertige Bibel mit Bildern von Sieger Köder.

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