Rita und Adolf Beckert feiern goldene Hochzeit
Eheversprechen vor fünf Jahrzehnten

Rita und Adolf Beckert gaben sich vor 50 Jahren das Jawort. Zweiter Bürgermeister Erich Sperber (rechts) und Pfarrer Edwin (links) gratulieren. Bild: mic
Vermischtes
Windischeschenbach
18.08.2017
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In den vergangenen 42 Jahren hat Adolf Beckert über unzählige goldene Hochzeiten berichtet. Am Freitag feierte der langjährige Berichterstatter unserer Zeitung mit Ehefrau Rita selbst dieses Jubiläum. Am 19. August 1967 traute Bürgermeister Karl Adam das junge Paar. "Und einen Tag später, am 20. August, haben wir kirchlich geheiratet", erinnert sich Rita Beckert. Pfarrer Josef Meier , der Jahre zuvor Kaplan in Windischeschenbach war, traute die beiden in St. Emmeram. Zur Feier traf sich die Hochzeitsgesellschaft anschließend im ehemaligen "Gockl".

Rita Beckert kann noch ganz genau das Datum nennen, an dem sie ihren Adolf kennengelernt hat. "Das war am 21. Mai 1966", schmunzelt sie. "Wir haben uns in Röslau bei Bekannten getroffen." Adolf Becker, zu dieser Zeit schon bei der Bundeswehr in Paderborn, weilte auf Heimaturlaub in Oberfranken. Rita, die damals in einem Kinderhort in Selb arbeitete, hatte eine Ordensschwester begleitet, die an diesem Tag ihre Mutter besuchte.

Die nächsten fünf Jahre lebten die Beckerts in Paderborn, wo auch die beiden Töchter Regina und Kristina zur Welt kommen. Erst als sich herausstellte, dass Ritas Bruder das Schuhhaus der Eltern nicht übernehmen möchte, zogen sie zurück in der Oberpfalz. "Wir wurden Geschäftsleute", blickt Adolf Beckert zurück.

Seinen ersten Zeitungsartikel schrieb Beckert 1975. "Da kam ein Bischof nach Johannisthal." Der damalige NT-Chefredakteur Gustav Kaiser und der Windischeschenbacher Oberlehrer Georg Hauser hatten ihn überredet, doch Berichterstatter zu werden. "Und irgendwann habe ich mich überzeugen lassen", erinnert sich Beckert. Mittlerweile muss er nach mehreren Krankenhausaufenthalten kürzertreten. Glückwünsche überbrachten auch zweiter Bürgermeister Erich Sperber und Pfarrer Edwin , der ein gemeinsames Ständchen anstimmte. Sperber hatte außerdem Blumen und die Stadtmedaille mitgebracht. Mit der Familie wollen die Beckerts heute noch ein bisschen feiern.
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