Sonderausstellung im Waldnaabtal-Museum
"Fischen und Angeln"

v.li. Reinhard Heine, ErichSperber, Bernhard Riebl, vorne:Karlheinz Budnik *** Im klappbaren Anglerstuhl kann man bequem warten, bis einer anbeisst

Bei der Eröffnung der Museums-Saison 2018 erhielten die Gäste aus erster Hand Informationen zur Sonderausstellung "Fischen und Angeln". Reinhard Heine aus Bernstein hatte im Vorfeld viel Arbeit investiert, um attraktive Exponate, Info-Tafeln und allerhand Interessantes zum Thema zusammenzutragen.

Einen großen Teil des Materials habe er aus dem Museumsquartier in Tirschenreuth gestellt bekommen, dem er für die Leihgaben dankte. Anhand einiger Zahlen stellte Heine die Bedeutung der Teichwirtschaft in der Oberpfalz heraus. Es gebe etwa 3000 Teichwirte mit einer Wasserfläche von rund 10000 Hektar. Beim Gang an den Vitrinen entlang konnten die verschiedensten Gerätschaften betrachtet werden; Material und Bedienungskomfort haben sich in den Jahren verändert.

Interessante Details auch bei den Ködern: Wer weiß schon, dass in der Mischung, der Fische nicht widerstehen können, neben diversen Bröseln auch das Aroma von Vanillezucker lockt? Heine zeigte viele heimische Fische, teils bekannt, teils eher selten. Der ausgestellte Biber mache sich dekomäßig zwar gut, erklärte er, aber der Biber sei Vegetarier und werde den Fischen nicht gefährlich.

Feinde der Fluss- und Teichbewohner seien eher Fischreiher und Mink, die enormen Schaden anrichten können. Eine "importierte Plage" und immenser Schädling sei auch der Zwergwels geworden. Dieser vermehre sich rasch und gebe keiner anderen Fischart im Wasser überhaupt eine Chance.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.