23.02.2018 - 16:40 Uhr
Windischeschenbach

Microsyst weiht neues Bürogebäude ein Das Klima stimmt

Für Harald Kilian stehen die Mitarbeiter an erster Stelle. "Ohne Sie wäre das alles nicht möglich", lobt der Chef der Firma Microsyst. Deshalb begrüßt er seine Truppe bei der Einweihung noch vor den Ehrengästen. Dafür gibt es Applaus von allen Seiten.

Bei 23,3 Grad Celsius lässt es sich in der Produktionshalle von Microsyst gut aushalten. Nach dem Sektempfang und dem kirchlichen Segen führt Firmenchef Harald Kilian (links) seine Gäste durch das Unternehmen. Bild: mic
von Michaela Lowak Kontakt Profil

Im September 2017 zog das Unternehmen von Weiden in den Gewerbepark nach Neuhaus ins eigene Gebäude. Kilian erinnert an die Bauphase mit dem Spatenstich am 18. Juli 2016 und an das Richtfest am 30. März 2017. "Alles hat bestens funktioniert", freut er sich. "Lediglich ein paar Kleinigkeiten müssen noch fertiggestellt werden."

Seit einem halben Jahr arbeiten die 65 Mitarbeiter in dem 3000 Quadratmeter umfassenden Gebäude. Nun wollte der Unternehmer den Neuanfang in Neuhaus mit dem kirchlichen Segen und einem kleinen Sektempfang offiziell besiegeln. Microsyst entwickelt und fertig LED-Anzeigen und Kommissioniersysteme. Kilian dankt Landrat Andreas Meier und Bürgermeister Karlheinz Budnik für die unbürokratische Hilfe bei der Baugenehmigung. Auch die Regierung der Oberpfalz schließt er mit ein. Microsyst habe die Höchstförderung von 30 Prozent bekommen, dass sei wichtig für die Finanzierung gewesen.

"Hier ist etwas Tolles entstanden", sagt Landrat Meier anerkennend. "Ich bin sehr stolz darauf, dass eine Firma aus der kreisfreien Stadt Weiden, sich entschlossen hat, im Landkreis anzusiedeln." Er würde sich generell für Baugenehmigungen weniger bürokratische Hürden wünschen. "Dann ginge manches noch schneller."

Bürgermeister Budnik schließt sich den Worten Meiers an. "Vielen Dank, dass Sie sich mit ihrem Team in Windischeschenbach angesiedelt haben." Man könne das gute Betriebsklima spüren. "Ich hoffe, dass sich alle an diesem Standort wohlfühlen." Stadtpfarrer Hubert Bartel und der evangelische Pfarrer Christoph Zeh segnen anschließend das Gebäude. "Der Segen ist keine Zauberformel, sondern vielmehr eine Bitte an Gott, um einen guten Geist und eine gute Gemeinschaft", gibt Pfarrer Bartel zu bedenken. Nach dem offiziellen Teil geleitet Harald Kilian zusammen mit den beiden Geschäftsführern Elke Bannert und Manuel Raß die Gäste durch das moderne Gebäude.

Da in den vergangenen Monaten viele Vereine angefragt hätte, ob sie das Unternehmen besichtigen könnten, hat sich Microsyst entschlossen, am Freitag, 4. Mai, für alle Interessenten einen Tag der offenen Tür zu veranstalten.

Schrecksekunden im Aufzug Vera Stucke, Mitarbeiterin der Marketing-Abteilung von Microsyst, denkt sich nichts dabei, als sie den Gästen den Aufzug in den zweiten Stock anbietet. Landrat Andreas Meier, Bürgermeister Karlheinz Budnik, Pfarrer Hubert Bartel und die Pressevertreterin nehmen dankend an. Die Türen schließen sich, doch nichts passiert. Der Aufzug setzt sich nicht in Bewegung. Zu allem Überfluss geht auch noch das Licht aus. Nur durch die Tür dringt ein schmaler Streifen Helligkeit. Was ist passiert? Stecken wir fest? Die Gruppe scheint ratlos. Doch bevor Panik ausbringt, wird's wieder hell und die Fahrt nach oben beginnt. Als alle wohlbehalten aussteigen, gibt sich Bürgermeister Budnik etwas zerknirscht als Übeltäter zu erkennen. Er habe geglaubt, dem Aufzug auf die Sprünge helfen zu können, wenn er einen Schlüssel umdrehe. Im Nachhinein sorgten die unfreiwilligen Schrecksekunden für große Heiterkeit.

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