28.08.2014 - 00:00 Uhr
WinklarnOberpfalz

Kinder wandern mit Frauenbund zum Altenschneeberg - Schatztruhe, Höhle und "wilder Hans" Steiler Anstieg fordert Kondition

Eine Gruppe Kinder machte sich im Ferienprogramm mit dem Frauenbund Winklarn auf den Weg zum Altenschneeberg nach dem Motto "Über Stock und Stauern". Am Schlossberg ließ die Sage von der Schatztruhe staunen und am Frauenstein inspizierten die jungen Forscher den Höhleneingang etwas näher.

Geschafft! Die Wandergruppe ist auf dem Schlossberg angekommen. Dort überraschte der Frauenbund die Kinder mit einer Brotzeit und Sagen. Bild: amö
von Annemarie MösbauerProfil

Zügig marschierten die Wanderer von Windhals aus auf dem Waldweg, vorbei am neuen Hochbehälter der Wasserversorgung bis zum alten Entsäuerungs-Häuschen. Belehrungen über das Verhalten im Wald und die Bestimmung der einzelnen Baumarten durften natürlich nicht fehlen. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter auf dem Altenschneeberger Steig. Der steile Anstieg forderte von den Wanderern Kondition und Ausdauer.

Leider wurde der Wunsch nach Pilzen nicht erfüllt. Die Mühen wurden trotzdem belohnt. In Altenschneeberg wartete ein Picknick, das Monika Bösl und Marianne Rötzer vorbereitet hatten. Verschiedene Getränke, Brote mit Butter, Schnittlauch, Marmelade, Honig oder Nutella und zur Nachspeise ein Kuchen dienten der Stärkung nach dieser Anstrengung. Doch die Kinder zeigten keine Müdigkeit. Die Ersteigung des Schlossberges gehörte noch dazu. Hier genossen die Teilnehmer aller Altersgruppen die Fernsicht. So mancher war erstaunt, wie weit man sieht und wie die einzelnen Orte von oben aussehen. Die Sage von der Schatztruhe am Frauenstein und die Geschichte vom wilden Hans, die Annemarie Mösbauer erzählte, rundeten die Wanderung ab. Der sagenumwogene Höhleneingang zum Frauenstein musste natürlich noch genau inspiziert werden. So beschlossen die kleinen Forscher im nächsten Jahr beim Ferienprogramm die Burg Frauenstein um Mitternacht zu besuchen und die Schatztruhe mit vereinten Kräften zu heben.

Auf dem Weg begleitet wurden die Wanderer von Elisabeth Schöberl, Elisabeth Bauer, Felicitas Wellnhofer und Annemarie Mösbauer.

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