First Responder für Winklarn

Nachdem der Arbeitskreis "Mehrgenerationenplatz Schneeberg" bereits zweimal tätig war, lag den Markträten eine Liste mit Geräten und Ausstattungsgegenständen vor. Bild: bej
Politik
Winklarn
24.04.2017
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Nur profitieren wird die Marktgemeinde von der "First Responder Einheit", die von der Freiwilligen Feuerwehr Winklarn geplant ist. In der Marktratssitzung gab es dafür "grünes Licht."

Nachdem Stephan Killermann bereits in der letzten Sitzung das eingangs erwähnte Projekt im Gremium erläutert hatte, stand nun der Antrag der Feuerwehr Winklarn auf Gründung einer First Responder Einheit zur Diskussion. Stephan Killermann machte nochmals darauf aufmerksam, dass die Hilfsfrist im Notfall, sprich Hubschrauber oder Notarzt trotzdem gesichert sein muss.

Freiwillige Leistung

Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Leistung, die von der Gemeinde genehmigt sein muss. Beim Einsatz wird Erste Hilfe geleistet, was allerdings nicht als Ersatz für den Rettungsdienst anzusehen ist. Es soll die Versorgung in der Zeit vom Eintritt eines Notfallereignisses bis zum Eintreffen der qualifizierten Retter durch ausgebildete Ersthelfer übernommen werden.

Nach eingehender Beratung wurde folgender Beschluss gefasst: Die ausführenden Feuerwehrdienstleistenden haben für diese Tätigkeit keinen Anspruch auf Freistellung, da es sich nicht um eine Pflichtaufgabe der Feuerwehr handelt. Es ist sicherzustellen, dass immer genügend ausgebildetes Personal zur Verfügung steht. Die Kosten für die Mindestausrüstung, Einsatzkleidung und Einrichtungen der BOS/Mobilfunkalarmierung werden durch den Markt finanziert. Die Beschaffung eines Einsatzfahrzeuges soll über Spenden finanziert werden, die laufenden Kosten für das Fahrzeug trägt die Gemeinde. Nach eingehender Aussprache über die versicherungstechnische Abwicklung der Einsätze wurde der Antrag einstimmig angenommen.

Als weiterer Tagesordnungspunkt stand die Bauvoranfrage von Christian Schwendner, Schneeberg, auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Garage auf der Flurnummer 164/2, Gemarkung Schneeberg zur Beratung. Die gemeindliche Zustimmung wurde erteilt. Nachdem bereits zweimal der Arbeitskreis "Mehrgenerationenplatz Schneeberg" tätig war, lag den Markträten nun eine Liste mit Geräten und Ausstattungsgegenständen vor, die im Förderantrag vermerkt und weitergegeben werden.

Nachdem noch zehn Gemeinden/Städte im Leader-Projekt "Mehrgenerationenplätze" vertreten sind, stehen jeder Kommune maximal 18 000 Euro an Förderung zur Verfügung (wie bereits berichtet). Es herrschte darüber Einigkeit, dass auf Holz möglichst verzichtet werden soll, um den Wartungs- und Pflegeaufwand so gering wie möglich zu halten. Entlang der Straße "Am Bahnhof" sollte eine Einzäunung erstellt werden. Damit Verschmutzungen durch Tiere vermieden werden, soll kein Sand als Untergrund/Fallschutz verwendet werden. Alternativ könnte Kiesel zum Einsatz kommen.

Der Platz soll mit zwei Sitzgelegenheiten ausgestattet werden. Die geschätzten Gesamtkosten betragen brutto 47 954 Euro, hier handelt es sich um Listenpreise und um keine Wettbewerbspreise. Der Beschluss auf Billigung und Einreichung des Förderantrages und auf Einplanung von 50 000 Euro im Haushalt 2017 durch die Verwaltung war einstimmig.

Unter "Informationen" dankte Bürgermeisterin Sonja Meier der Feuerwehr Winklarn für die erneute Organisation der Blutspendenaktion. Weiterhin informierte sie darüber, dass die gemeindlichen Spielplätze wieder geöffnet sind.

Neuer Salzstreuer

Folgende nichtöffentliche Marktgemeinderatsbeschlüsse wurden durch Bürgermeisterin Sonja Meier bekannt gegeben: Für den gemeindlichen Winterdienst ist ein Salzstreuer für den vorhandenen Fendt-Traktor anzukaufen. Der derzeitige Salzstreuer für den vorhandenen John Deere ist noch einsatzfähig. Außerdem wurden eine Zwickschaufel, ein Heckcontainer und eine Universalschaufel (660 Euro brutto) angekauft. Die Instandsetzung der Toiletten im Bereich der Turmhalle Winklarn wird für erforderlich gehalten. Die erste Bürgermeisterin wurde beauftragt Angebote hierfür einzuholen.
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