Ausbildung hoch im Kurs

Vermischtes
Winklarn
01.03.2018
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56 Personen sind aktiv im Dienst der Feuerwehr Winklarn - und 32 betätigen sich als First-Responder. Unter diesen 88 Mitgliedern befinden sich 12 Damen und 18 Nachwuchskräfte. Das Durchschnittsalter liegt bei 34 Jahren.

Winklarn.
(bej) Mit einem Überblick zum aktuellen Personalstand der Aktiven eröffnete Kommandant Peter Killermann seinen Rechenschaftsbericht bei der Jahreshauptversammlung (wir berichteten). "Wir verfügen über eine sehr gut ausgebildete Truppe und über genügend Anwärter" stellte der Kommandant abschließend fest.

26 Einsätze hatte die Wehr zu meistern, davon einige Brände (Kaminbrand, Hackschnitzelbunker), Verkehrsunfälle (Lkw über Böschung), Ölspuren und Bäume über die Fahrbahn. 37 technische Hilfeleistungen wurden ausgeführt und sieben Sicherheitswachen. Peter Killermann bescheinigte bei allen Einsätzen "hohe Professionalität". Dafür seien Lehrgänge und Ausbildungen Voraussetzung, so der Kommandant. Er berichtete von SAN-AB-Lehrgängen, Funklehrgang, Atemschutzgerätewart-Lehrgang, Leistungsabzeichen Wasser und natürlich der First-Responder-Ausbildung - kurzum die Aktiven würden ständig an ihrem Leistungsstand arbeiten.

Aufgaben gut verteilt

Killermann informierte über die Erstellung eines Jahreskalenders. Mit dessen Hilfe wurden die unterschiedlichen Aufgaben verteilt für fast alle Bereiche. "Damit sind wir super organisiert und die Arbeit ist auf vielen Schultern verteilt" meinte ein zufriedener Peter Killermann. Als "große Bereicherung" bezeichnete er die seit 1. Juli 2017 ins Leben gerufene First-Responder-Einheit. Die Resonanz bei der Sammlung in der Bevölkerung war mit 23 232 Euro "überwältigend", auch die Gemeinde beteiligt sich an den Kosten. Der Kommandant ließ kurz den Einweihungstag in Bildern Revue passieren. Vom 1. Juli bis 31. Dezember hatten die Ersthelfer im vergangenen Jahr 27 Einsätze zu stemmen.

Trotz eines sehr arbeitsintensiven Vereinsjahres wurden fast wöchentlich Übungen abgehalten. Kurz blickte er auf die Gemeinschaftsübung in Höll/Schneeberg zurück. Die Zusammenarbeit der gemeindlichen Wehren sei sehr gut verlaufen: "Unsere Feuerwehren brauchen sich nicht zu verstecken."

Auch das neue Jahr wartet mit zahlreichen Projekten auf. Geplant sind verschiedene Leistungsabzeichen, Atemschutzleistungswettbewerb und auch ein Funklehrgang. Der Kommandant dankte allen Aktiven, Helfern und der Marktgemeinde für die finanzielle Unterstützung.

Fleißiger Nachwuchs

Über die Tätigkeiten der Jugendfeuerwehr berichtete Uwe Groß. 18 Aktive sind in der Nachwuchsgruppe, davon die Hälfte junge Damen. Bei den 27 Übungen war der Nachwuchs "immer voll bei der Sache", auch der gesellige Aspekt sei nicht zu kurz gekommen. 7 Personen nahmen erfolgreich an der Jugendflamme I teil, 3 absolvierten die Jugendflamme II.

Wir verfügen über eine sehr gut ausgebildete Truppe und über genügend Anwärter.Kommandant Peter Killermann
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