Scheune brennt nach Treffer lichterloh
Rakete als Brandursache

Auf rund 20 000 Euro schätzt die Polizei den Schaden, der beim Brand dieser Scheune in Winklarn entstand. Die Beamten gehen davon aus, dass eine Rakete hier das gelagerte Holz entzündet hat. Bild: frd
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Winklarn
01.01.2017
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Ausgerechnet im Holzlager eines Schuppens in Winklarn ist in der Neujahrsnacht ein Rakete gelandet. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte verhindern, dass die Vorräte komplett vernichtet wurden.

Das neue Jahr war gerade mal 20 Minuten alt, als Alarm ausgelöst wurde. Als die Feuerwehren von Winklarn, Oberviechtach, Dieterskirchen und Schneeberg eintrafen, schlugen die Flammen bereits lichterloh aus dem Dach des Schuppens, der zu einem Gasthaus am Marktplatz gehört. Die etwa 9 mal 18 Meter große Scheune im Hinterhof bot jede Menge Stoff für ein großes Feuer, denn dort waren Holzvorräte gelagert.

Den Feuerwehren gelang es schließlich innerhalb von 15 Minuten, den Brand unter Kontrolle zu bekommen, nach 30 Minuten war das Feuer gelöscht. Die Neunburger Feuerwehr, die zur Verstärkung anrücken wollte, konnte wieder umdrehen. Vorsorglich hatte sich auch der Rettungsdienst am Brandort eingefunden. Verletzt wurde aber niemand. "Wenn wir nur wenige Minuten später eingetroffen wären, würde dort jetzt nichts mehr stehen", berichtet der Kommandant der Winklarner Feuerwehr, Peter Killermann.

Die Polizei vermutet, dass die Brandursache eine Rakete war. "Die Rakete ist vermutlich durch ein offenes Fenster in den Stadel gekommen", so ein Beamter von der Regensburger Einsatzzentrale. Dort habe sie dann das gestapelte Holz entzündet. Dieses "Feuerwerk" hätte somit noch viel größer ausfallen können. Die Schadenshöhe ist trotzdem enorm: Die Polizei schätzt sie auf rund 20 000 Euro.
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