Schneeberger feiern
Kirwabaum weithin sichtbar

Vermischtes
Winklarn
11.07.2017
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Die Tradition wird in Schneeberg hochgehalten. Davon zeugt seit dem Wochenende ein 32 Meter hoher Baum. Zwei Tage lang hatte die Kirwa die Ortschaft im Griff.

-Schneeberg. Das fünfte Wochenende nach Pfingsten ist ein fester Termin in der Marktgemeinde Winklarn, denn da wird immer die "Schneeberger Kirwa" gefeiert. Diese bietet der Schneeberger Feuerwehr auch Gelegenheit, Gott für ein unfallfreies Jahr zu danken.

Wie seit Jahren üblich, begann das Fest wieder am Samstagabend mit dem Antransport des immerhin 32 Meter langen Baumes. Diesen hatte Forstdirektor Stefan Bösl, ein gebürtiger Schneeberger, gestiftet. Unter den bewundernden Blicken der Damen - auch Bürgermeisterin Sonja Meier war anwesend - wuchteten die Mannsbilder von der Schneeberger Feuerwehr den Baum mit Muskelkraft in die Senkrechte.

Party im Freien

Beim Aufstellen wurden immer wieder schöpferische Trinkpausen eingelegt und zum Abschluss gab es den Applaus aller Anwesenden. Dieser galt auch Kommandant Christian Winnerl, der die Leitung inne hatte und die Kommandos gab. Da das Wetter auch am Abend passte, fand die gut besuchte Stodlfeier zu den Klängen der zwei "Hallodris" mehr im Freien statt.

Wie das zu einer Kirchweih auf dem Land gehört, begann der Sonntag mit einem Festgottesdienst in der Filialkirche St. Wolfgang in Schneeberg. Dieser war zugleich ein Dankgottesdienst der Feuerwehr dafür, dass der Herrgott seine schützende Hand stets über sie hält. Nach dem Frühschoppen blieben in der Mittagszeit viele Küchen kalt. Die Gäste ließen sich, wie schon in den vergangenen Jahren, vom heimischen Partyservice Kramer mit einem leckeren Essen verwöhnen. Am frühen Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen und aus dem Dorfbackofen kamen die leckeren Holzofen-Pizzas.

Hüpfburg und Torwand

Wie immer war auch für die Kinder mit einer großen und kleinen Hüpfburg, mit Gokartfahren, Kinderschminken und Torwandschießen ein umfangreiches Beschäftigungsprogramm geboten. Kinder, Jugendliche und Erwachsene genossen die unbeschwerten Stunden in der Gemeinschaft und bei der Feuerwehr Schneeberg hat sicherlich auch die Kasse ein wenig geklingelt.
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