26.07.2017 - 16:18 Uhr
WinklarnOberpfalz

Seniorentreff der Pfarreiengemeinschaft Winklarn-Thanstein am Botzerberg in der Pfarrei ... Wallfahrt zum Quirinfest

Die Wallfahrt des Seniorentreffs der Pfarreiengemeinschaft Winklarn-Thanstein führte nach dem alten Spruch "Für einen Primizsegen muss man ein Paar Schuhe durchlaufen" zum Quirinfest auf den Botzerberg bei Ilsenbach in der Pfarrei Püchersreuth zur Senioren- und Krankensegnung.

Nach dem feierlichen Gottesdienst spendete der Neupriester Johannes Bosco den ersehnten Primizsegen. Bild: amö
von Annemarie MösbauerProfil

Gemeinsam mit BGR Franz Winklmann und dem Primizianten Johannes Bosco Ernstberger OPraem aus Speinshart feierte Pfarrer Manfred Wundlechner Gottesdienst mit den Senioren und Kranken. Namentlich begrüßte der Geistliche die Seniorengruppe aus Winklarn/Thanstein neben vielen Seniorenheimen. Vor 330 Jahren wurde die Kirche St. Quirin geweiht und seit 30 Jahren gibt es das Quirinfest. Ein doppelter Grund zu feiern, so Pfarrer Wundlechner.

Der Neupriester Johannes Bosco stellte seinen Primizspruch "Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Traurigen" in den Mittelpunkt seiner Predigt. Für einen Seelsorger ist es besonders wichtig sein Leben und Wirken nach diesem Spruch auszurichten, meinte er.

Es gebe viele schöne, fröhliche Feste in einer Pfarrgemeinde zu feiern, aber auch traurige Anlässe z.B. Todesfälle, Unfälle oder Schicksalsschläge. Besonders da sei er gefragt, dass er mit weint und damit mit tröstet. Hier gelte "geteiltes Leid ist halbes Leid, aber auch geschenkte Freude ist doppelte Freude". Den Kranken gab er als Rat mit auf den Weg "Ist einer fröhlich soll er ein Loblied singen, ist einer traurig soll er beten, mit jemanden, der zu ihm steht".

Nach dem feierlichen Gottesdienst mit musikalischer Umrahmung mit Orgel, Trompete, Sologesang und Volksgesang spendete der Neupriester den ersehnten Primizsegen. Bei einem gemütlichen Beisammensein mit Brotzeit vor der weit über die Oberpfalz hinaus bekannten Wallfahrtskirche St. Quirin mischte sich der Primiziant noch unter die Senioren und erzählte von seiner Vergangenheit und seinen Zielen für die Zukunft. Er ist gebürtiger Weidener und hatte schon als Zwölfjähriger den Wunsch, Priester zu werden. Er besuchte das Augustiner-Gymnasium, machte Zivildienst bei den Maltesern, eine Ausbildung zum Ergotherapeuten und trat vor sieben Jahren ins Kloster Speinshart ein. Praktikumspfarrei war St. Josef Weiden bei Pfarrer Markus Schmidt, Priesterweihe am 11.6. in Speinshart und ab 1. September folgt die Kaplanzeit in Cham. Sein großer Wunsch ist es, "Dorfpfarrer" zu werden.

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