Urlaubsvertretung aus Rumänien
Seelsorge zur Erholung

Dieter Schuhmacher, Brigitte Götz (von links) und Christa Dietl (rechts) als Vertreterin des Pfarrgemeinderats dankten Pfarrer Joseph Csiby für seine engagierte Urlaubsvertretung und wünschten weiterhin alles Gute. Bild: bej
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Winklarn
28.08.2017
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Seit zehn Jahren übernimmt Pfarrer Joseph Csiby die Urlaubsvertretung in den Pfarreien Winklarn und Thanstein. Der gebürtige Ungar wohnt und arbeitet in Rumänien. Warum die drei Wochen in der Oberpfalz für ihn eine Erholung sind, erzählte er beim Abschiedstreffen.

Winklarn/Thanstein. Bereits zum zehnten Mal in Folge war Pfarrer Joseph Csiby aus Rumänien als Urlaubsvertretung in der Pfarreiengemeinschaft Winklarn/Thanstein im Einsatz. Inzwischen mit Land und Leuten gut vertraut, fand der beliebte Geistliche erneut Unterkunft bei Dieter Schuhmacher in Muschenried. Pfarrer Csiby schätzt die ländliche Ruhe und hat zahlreiche freundschaftliche Kontakte in der Pfarreiengemeinschaft geknüpft.

Nach Kronstadt gewechselt

Nachdem er einige Jahre in einer kleineren Pfarrei in Siebenbürgen arbeitete, ist sein Tätigkeitsfeld seit 2013 mit einer größeren Pfarrei in Brasov (Kronstadt) in den Südkarpaten angewachsen. Die Stadt hat 300 000 Einwohner mit etwa 9000 Katholiken. Seine Pfarrei umfasst 3000 Gläubige, aber leider lebe nur ein Bruchteil der Katholiken seinen Glauben. Der überwiegende Teil der Einwohner gehöre der orthodoxen Kirche an. Pfarrer Csiby erzählte, dass sich sein Pfarrhaus in der Innenstadt befindet und deshalb der Geräuschpegel sehr hoch sei. Deshalb bedeuten die Wochen, die er als Vertretung in der Oberpfalz verbringt, für ihn ebenfalls Erholung.

Drei Wochen dauerte die Vertretung des gebürtigen Ungarn. Inzwischen hat er die 1350 Kilometer lange Heimreise wieder angetreten. Gerne erzählte er in Winklarn und Thanstein über die geschichtlichen Hintergründe seiner Heimat und über die Entwicklungen seit Ende des Zweiten Weltkrieges.

Schönbuchen beeindruckt

Bei der diesjährigen Vertretung habe ihn der Gottesdienst an Mariä Himmelfahrt in Schönbuchen sehr beeindruckt. 200 Gläubige feierten den Feiertag mit. Er hat Krankenbesuche gemacht, außerdem eine Taufe vorgenommen und eine Beerdigung gehalten. Den Mallersdorfer Schwestern, die 15 Jahre in seiner Heimatgemeinde gewirkt haben, stattete er einen Besuch ab. Er besuchte Feste in den Gemeinden und erkundete per Rad die Umgebung.

Zum Abschied dankten ihm Christa Dietl vom Pfarrgemeinderat Muschenried und Brigitte Götz für die Vertretung. Sie wünschten Pfarrer Joseph Csiby weiterhin alles Gute.
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