28.11.2017 - 17:50 Uhr
WinklarnOberpfalz

Voradventlicher Markt in zwölfter Auflage Flanieren, Verweilen, Genießen

Lichterglanz und Weihnachtsstimmung prägen den Winklarner Marktplatz beim 12. voradventlichen Markt. Dieser entpuppt sich wieder als Publikumsmagnet. Bis auf die fehlenden Schneeflocken lässt das Angebot in den Buden auch keine Wünsche offen.

von Johanna BaierProfil

Nach alter Tradition lehnt sich der Markt, der den Reigen der Weihnachtsmärkte in der Region eröffnet, an den "Andresimarkt" an. Dieser war nach dem Winklarner Kirchenpatron St. Andreas benannt und früher "das Ereignis" im ablaufenden Kirchenjahr. Bürgermeisterin Sonja Meier berichtete in ihrer Eröffnungsansprache vom vorausgegangenen Rätselraten, ob der Markt heuer überhaupt stattfindet. Die große Baustelle am Thammer-Anwesen sorgte zwar für einigen Platzmangel, konnte jedoch die Veranstaltung als "Treffpunkt für Jung und Alt" nicht aufhalten.

Feuerstellen zum Wärmen

Rund um die Mariensäule, am oberen Marktplatz und erstmals in der Neunburger Straße waren die verschiedensten Buden, Stände und Feuerstellen zu finden. Die Bürgermeisterin lobte den Ideenreichtum der Standbetreiber. "Wunderbare Düfte, Glühwein und weihnachtliches Ambiente lassen die Herzen höher schlagen und bescheren uns einen schönen Abend", sagte Meier und dankte allen Helfern, Vereinen und Geschäftsleuten. Traditionell ging ein Gottesdienst - zelebriert von Pfarrer Eugen Wismeth und umrahmt vom Winklarner Singkreis - dem Marktgeschehen voraus. Vor dem geschmückten Lichterbaum stimmte dann die Blaskapelle Kunschir mit weihnachtlichen Weisen auf die kommende Zeit ein und hieß die Besucher musikalisch willkommen.

Grundschüler helfen mit

Die lustigen Nikoläuse von der Thomas-Aquinus-Rott Grundschule begeisterten die Gäste mit Weihnachtsliedern. Natürlich durfte dabei das Stück "In der Weihnachtsbäckerei" nicht fehlen. Anschließend konnten sich die Besucher dem bunten Standtreiben widmen. Weihnachtliches Kunsthandwerk aus Ton, Wachs, Holz, Filz und Stoff, Stricksachen, geschmückte Kränze und Schmuck in vielen Variationen - wer schon Geschenke suchte, der wurde auf jeden Fall fündig. Viel Handgemachtes hatten auch Kindergarten und Schule zu bieten, wobei sich die Schüler als kompetente Verkäufer entpuppten.

Auch viele Naturprodukte, wie Liköre, Konfitüren, Tees und Wellness-Öle waren zu finden. Das Ambiente machte richtig Lust aufs Flanieren, Verweilen und Genießen. Auch für den großen und kleinen Hunger war einiges geboten. Zwar führte die Weihnachtsbratwurst die lange Liste der Schmankerl an, doch auch Chili con Carne, Pizza, Schopperln mit Kraut, Feuerwürste und Wild-Burger fanden reißenden Absatz.

Abschließend sorgten Stollen, Zuckerwatte und Waffeln für die süße Verführung. Dazu gab es Winklarner "Jagertee", Glühwein und Apfelpunsch und nicht zu vergessen die Spezialitäten, wie Feuerzangenbowle, Rumschokolade oder Rüsselheber.

Die Besucher tummelten sich bis spät in die Nacht und auch viele auswärtige Gäste wärmten sich an den urigen Kanonenöfen und genossen das Flair des beleuchteten Marktplatzes. Die Verantwortlichen zogen ein sehr positives Resümee und der Dank von Hildegard Lingl galt auch den Anliegern, die ihre Häuser so wunderbar geschmückt hatten.

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