Watten als illegales Glücksspiel Ermittlungen wegen Watten-Turniers in Zeitlarn eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelt nicht mehr gegen einen Regenstaufer Organisator eines Watten-Turniers in Zeitlarn (Kreis Regensburg) wegen illegalen Glückspiels. Die Ermittlungen wurden eingestellt, wie der BR berichtet. Der Mann habe keine gewerblichen Absichten verfolgt.

Max, Belle, Spitz (manchmal auch Bisi) sind beim Watten die besten Karten.
von Julian Trager Kontakt Profil

Der 66-jährige Regenstaufer habe laut dem BR glaubhaft machen können, dass er das Watten-Turnier des FC Laub im März nicht organisiert hatte, um Gewinn zu machen. Bei dem Turnier gab es Preise von 50, 100 oder 200 Euro zu gewinnen, bei einem Einsatz von 9 Euro pro Person. Der Knackpunkt waren die Geldpreise.

Nach einer anonymen Person hatte der Turnier-Veranstalter eine Anzeige am Hals - wegen illegalen Glücksspiels. Watten wird laut Rechtslage als Glücksspiel angesehen. Weil: "Anders als beim Schafkopf werden beim Watten nicht alle 32 Karten ausgegeben", erklärte Erich Rohrmayer, Experte auf dem Gebiet der bayerischen Kartenspiele, den Oberpfalz-Medien. Es habe also auch mit Glück zu tun, ob man gewinne. Und dann gibt es noch das "Ausschaffen". Das kann als Bluff eingesetzt werden, um das gegnerische Team zum "Geh'n" zu bewegen.

Der Vorfall hatte für viel Aufsehen gesorgt.

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