08.01.2018 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Ungarische Kammerphilharmonie macht auf ihrer Neujahrs-Konzertreise in der Bergstadt Station Auf der Straße von Zürich nach Auerbach

(exb) "Prosit Neujahr!" grüßten die Musiker am Freitagabend ihre Auerbacher Gäste. Sie erlebten im Kolpingsaal ein erstes Highlight des jährlichen Kulturkalenders. Feine Walzerklänge, perlende Ouvertüren und zackige Märsche: Das Orchester der Ungarischen Kammerphilharmonie unter der Leitung von Professor Antal Barnás zog im Neujahrskonzert alle Register seines musikalischen Könnens.

Schwungvolle Musik aus Österreich und Ungarn spielte das von Antal Barnás dirigierte Orchester. Bild: exb
von Autor SWTProfil

Die rund 200 Gäste wurden entführt an die blauen Strände der Donau und sahen sich versetzt in die Weiten der ungarischen Puszta. Professor Antal Barnas dirigierte an diesem Abend einen Klangkörper, der einige der besten Musiker aus Budapests führenden Orchestern vereint. Sie spielten auf höchstem künstlerischen Niveau.

Viel Beifall fand unter anderem "die heimliche Hymne der Alpenrepublik", wie Barnas schmunzelnd verriet, "An der schönen blauen Donau" von Johann Strauß jun. Oder der Radetzkymarsch, bei dem auch das Publikum in die Darbietung einbezogen wurde. Humorvolle Anekdoten und ausgewählte Informationen zu den einzelnen Stücken erzählte der Dirigent zwischen der klangvollen Musik. Mit drei Zugaben belohnten die Musiker das begeisterte Publikum. Ein Höhepunkt war hier sicherlich das Violinsolo "Csardas". Einen Tag zuvor war das Ensemble noch in Zürich zu Gast gewesen. Der Kolpingsaal in Auerbach stand dann am Vorabend des Dreikönigsfestes auf dem Kalender der Konzerttournee zu Neujahr, die die Musiker jährlich unternehmen. Sie zeigten sich erfreut über die gute Resonanz in Auerbach und herzliche Aufnahme.

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