Kommentar zur Windkraft
Zu viel Gegenwind: Rädern geht die Luft aus

Politik BY
Bayern
26.02.2018
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Die 10H-Regel hat ganze Arbeit geleistet. Aus der Windenergie ist die Luft raus. Menschen, die gegen die Windrad-Verspargelung der Landschaft sind, wird das freuen. Ihnen gilt es, zwei Gegenfragen zu stellen: Zerstört Atomenergie im Falle eines GAUs die Natur? Hat CO2 aus fossilen Brennstoffen Auswirkung auf die Natur? Die Antwort lautet in beiden Fällen: Ja.

Die sauberste und zuverlässigste Art, Strom zu produzieren, ist ohne Zweifel die Wasserkraft. Aber auch sie kommt nicht ohne Eingriffe in die Natur aus, wenn man etwa Kraftwerke an oberbayerischen Gebirgsflüssen betrachtet. Wasserkraftwerke sind in der Lage, Spitzenlasten abzudecken - und damit auch die Schwachlastzeiten bei Sonne und Wind. Wenn Sonne- und Wind-Gegner behaupten, mit einem Windpark lässt sich kein einziger Haushalt versorgen, weil der Strom nicht dann geliefert wird, wenn er benötigt wird, ist das richtig und falsch zugleich. Bedarf ist immer da, nur nicht immer gleich hoch. Deshalb gibt es bereits seit langem Kraftwerke für unterschiedliche Lasten.

Fazit: Mit Windkraft alleine wird die Energiewende zwar nicht klappen. Aber sie ist ein Baustein unter vielen. Und: Jede Art von Energieerzeugung beeinträchtigt die Umwelt, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Aber gänzlich ohne Eingriffe wird es nicht gehen.
2 Kommentare
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Franz Wölfl aus Mitterteich | 27.02.2018 | 10:09  
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Dr. Peter Steinbock aus Eschenbach in der Oberpfalz | 27.02.2018 | 21:19  
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