"Die teilweise immens hohen finanziellen Schäden sowie das dadurch entstehende Misstrauen gegenüber unseren eigenen Beamten ist besorgniserregend", sagte Werner Strößner, der Präsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West.
Die "falschen Polizisten" rufen bei ihren Opfern an und stellen sich professionell und sprachgewandt als Polizeibeamte oder andere behördlichen Vertreter vor. Mit einer Software manipulieren sie die Anzeige im Telefondisplay der Angerufenen, so dass dort die 110 zu sehen ist. Durch Wiederholung ihrer Anrufe bauen sie über Wochen ein starkes Vertrauensverhältnis zu ihren Opfern auf und bringen sie dann dazu, große Summen an Geld zu überweisen. Die vorgetäuschten Geschichten sind laut Polizei beliebig wandelbar - am gängigsten seien jedoch Warnungen vor einem drohenden Einbruch oder die Bitte um Unterstützung bei Ermittlungen. Die Polizei rät dazu, sich immer eine Rückrufnummer geben zu lassen, und weist darauf hin, dass man in Bayern keine Anrufe von der Notrufnummer 110 erhalte.













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