05.04.2018 - 20:00 Uhr
Deutschland & Welt

Mitsubishi schiebt Eclipse zwischen ASX und Outlander Ab in die Lücke

Der neue Mitsubishi Eclipse Cross schiebt sich in die Lücke zwischen dem kleinen ASX und dem großen Outlander. Vom Format des 4,41 Meter langen Fahrzeugs passt das genau. Bei der Optik gibt es aber erhebliche Unterschiede. Denn der Eclipse Cross hat nichts mit dem eher braven Outfit seiner Markenkollegen zu tun. Er pflegt den auffallenden Auftritt, setzt auf deutliche Kanten und Sicken, ein nach hinten deutlich heruntergezogenes Dach im Coupé-Stil und auf zwei üppig dimensionierte Heckspoiler. Im Innenraum bleibt die Design-Revolution aus. Schon die Basis bietet beheizbare Außenspiegel, Zentralverriegelung, Tempomat, Audiosystem, Klimaautomatik, Spurhalteassistent oder Berganfahrhilfe. Die verschieb- und flexibel klappbare Rücksitzbank ist ebenfalls immer eingebaut, Feinheiten wie das schlüssellose Starten oder die Rückfahrkamera bringt die Plus-Variante mit. Wobei gerade letztere im Alltagsbetrieb angesichts der nicht übermäßig guten Sicht nach hinten als sehr hilfreich empfunden wird. Ein Raumwunder ist der Eclipse Cross eher nicht, vorne geht es auf gut konturierten Sitzen recht geräumig zu. Der Kofferraum fasst zwischen 359 und 485 Liter, bei umgeklappter Bank maximal 1140 Liter und lässt sich trotz relativ hoher Ladekante anstandslos beladen.

Das SUV-Crossover Eclipse Cross setzt bei Mitsubishi optisch neue Akzente.
von Agentur MIDProfil

Angetrieben wird der Japan-Crossover von einem 1,5-Liter-Benziner mit Turbounterstützung, der per Sechsgang-Handschalter (wahlweise auch per CVT-Getriebe) respektable 163 PS an die Vorderräder bringt. Allerdings liegt die Maximalleistung erst bei 5500 U/min an. Für den 0-bis-100-Spurt vergehen 10,3 Sekunden, und erst bei 205 km/h ist Schluss - gute Werte für einen doch recht kleinen Motor und eine ordentliche Portion Auto mit einem Leergewicht von gut 1,5 Tonnen. 8,5 Liter Durchschnittsverbrauch signalisierte der Bordcomputer nach dem Praxistest. Eclipse Cross-Fahren beginnt aktuell bei 21 990 Euro, der getestete Plus ist ab 25 490 Euro zu haben. Ein 2,2-Liter-Diesel soll in der zweiten Jahreshälfte nachgereicht werden. (mid)

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.