Gedenken an Opfer des Holocausts
Marsch der Lebenden in Auschwitz

Angeführt von den Präsidenten Israels und Polens, Reuven Rivlin (Mitte links) und Andrzej Duda (Mitte rechts) zogen am Donnerstag etwa 12 000 Menschen aus vielen Ländern vom ehemaligen Hauptlager ins drei Kilometer entfernte Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Bild: Stanislaw Rozpedzik/dpa

Oswiecim. Rund 12 000 junge Juden aus aller Welt haben in Polen an die Opfer des Holocausts erinnert.Beim "Marsch der Lebenden" gingen sie in Begleitung Überlebender der Schoah den rund drei Kilometer langen Weg von Auschwitz nach Birkenau, dem größten der deutschen Vernichtungslager in der NS-Zeit. Zum 30. Jahrestag der Veranstaltung nahmen auch die Staatspräsidenten Israels, Reuven Rivlin, und Polens, Andrzej Duda, teil.

Der Konflikt zwischen den beiden Ländern um das umstrittene polnische Holocaust-Gesetz überschattete die Gedenkfeierlichkeiten. Duda sagte: "Wir treffen uns hier beim Marsch der Lebenden, um an die Vernichtung der jüdischen Volkes zu erinnern und der Welt zugleich von hier zu sagen: nie wieder!"
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