27.02.2018 - 21:06 Uhr
Deutschland & Welt

Ost-Ghuta: Ein Kind bei Gefechten getötet Brüchige Feuerpause

Damaskus. Trotz einer ersten fünfstündigen Feuerpause geht das Drama im belagerten syrischen Rebellengebiet Ost-Ghuta weiter. Bei Angriffen der Regierung seien ein Kind getötet und 16 Menschen verletzt worden, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag.

von Agentur DPAProfil

Die Regierung habe Ost-Ghuta mehrfach aus der Luft bombardiert und mit Artillerie beschossen. Zivilisten verließen das umkämpfte Gebiet nicht. Auch Hilfslieferungen kamen nicht in die Region. Allerdings ging die Gewalt zurück. Ost-Ghuta hatte zuletzt eine der schwersten Angriffswellen seit Beginn des Bürgerkriegs vor fast sieben Jahren erlebt. Die von Russland verkündete Feuerpause soll Hilfskonvois für die Notleidenden ermöglichen. Außerdem sollen Zivilisten das Gebiet verlassen können. Die Feuerpause soll auch in den nächsten Tagen zwischen 9 und 14 Uhr (Ortszeit - 8 bis 13 Uhr MEZ) gelten.

Nordkorea hat einem Medienbericht zufolge Teile an Syrien geliefert, die auch für die Produktion von Chemiewaffen benutzt werden können. Dazu gehörten säurefeste Kacheln, Ventile und Thermometer, meldete die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf einen Bericht von UN-Ermittlern. Nordkoreanische Raketentechniker seien zudem in syrischen Anlagen gesichtet worden. Der Bericht wurde demnach von UN-Experten geschrieben, die die Sanktionen gegen Nordkorea überwachen.

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